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Kriens hält Druck vom Team fern

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Von: Peter Schwennecker

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Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt und Lukas Reining fahren als krasse Außenseiter nach Everswinkel.
Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt und Lukas Reining fahren als krasse Außenseiter nach Everswinkel. © siemund

Die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, siegloser Tabellenletzter der Münsterlandliga, können auch am Sonntag im schweren Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Everswinkel nur überraschen.

Ascheberg – Sie waren ganz dicht dran am ersten Sieg in der Münsterlandliga. 19:15 führten die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt Mitte der zweiten Hälfte im Heimspiel gegen den ASV Senden II, besaßen die große Chance zum 20:15. Doch die wurde nicht genutzt. Laut Trainer Jörg Kriens vielleicht der Knackpunkt in dieser Partie. Am Ende stand eine knappe 23:25-Niederlage, die laut Kriens die Mannschaft aber nicht sehr lange beschäftigte.

„Ich war ohnehin überrascht, dass wir gegen diesen starken Gegner so lange so gut mitgehalten haben“, sagt der HSG-Coach, der aktuell keine Hochrechnungen anstellen will, wie der Tabellenletzte überhaupt den Klassenerhalt schaffen will. „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel. Und derzeit müssen wir jeden einzelnen Punkt so feiern, als hätten wir die Meisterschaft gewonnen“, hält Kriens jeden Druck von seiner Mannschaft fern.

Gastgeber im Aufstiegsrennen

Personell ist die Spielgemeinschaft weiter arg gebeutelt. Zuletzt brachte die HSG zwar 16 Leute auf die Platte. doch waren darunter wieder einige A-Jugendliche, die den Kader auffüllen.

Deshalb steht das Schlusslicht am Sonntag um 17 Uhr beim SC DJK Everswinkel erneut vor einer kaum zu lösenden Aufgabe. Die Gastgeber befinden sich als Tabellendritter noch mitten im Aufstiegsrennen, haben lediglich zwei Minuspunkte mehr auf dem Konto als Spitzenreiter SG Ibbenbüren II.

Wie kann da der Außenseiter aus Ascheberg/Drensteinfurt überhaupt einigermaßen bestehen? Eine Frage, die Trainer Kriens deutlich beantworten kann. „Wir haben dort doch überhaupt nichts zu verlieren, können nur überraschen“, meint der Trainer. „Wenn unsere beiden Torhüter einen Supertag erwischen und die gegnerischen Angreifer mit ihren Paraden zur Verzweiflung bringen, alle anderen von der ersten bis zur letzten Minute bis zum Umfallen kämpfen, dann könnten wir den Favoriten vielleicht ein wenig ärgern“, sagt der HSG-Coach und hofft lediglich auf ein akzeptables Ergebnis in Everswinkel.

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