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Wie sich die SVD-Zweite zum vierten Sieg in Serie gezittert hat

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Von: Matthias Kleineidam

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Drensteinfurts Nico Weichenhain (links) bereitete in Amelsbüren das Tor von Lars Hülsmann vor. Foto: Kleineidam
Drensteinfurts Nico Weichenhain (links) bereitete in Amelsbüren das Tor von Lars Hülsmann vor. © Kleineidam

Drensteinfurt - Kreisliga B3 Münster: DJK Grün-Weiß Amelsbüren – SV Drensteinfurt II: 1:2. Volker Rüsing war ehrlich. „Das war ein zähes Spiel, nicht schön anzusehen“, sagte der Trainer der SVD-Reservefußballer. Zumindest eins stimmte am Ende: das Ergebnis.

Die zweite Mannschaft schaffte den vierten Sieg in Serie und verbesserte sich auf Platz sieben. Amelsbüren ist nun schon seit sechs Spielen sieglos, bleibt aber Tabellenzwölfter.

Die Drensteinfurter, die Unterstützung aus dem Kader des Bezirksliga-Teams erhielten (Dennis Popil und Tobias Brune), gingen bereits in der 7. Minute in Führung – durch eine gute Einzelleistung von Kapitän Tim Wiebusch. „Tim macht vorne Druck, holt sich den Ball, steht frei vorm Tor und schiebt ihn ins Eck“, schilderte Rüsing die Szene. Danach verpassten es die Gäste, das 0:2 nachzulegen. „Wir hatten in den ersten 25 Minuten mehr vom Spiel.“ Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Amelsbürener besser, doch der SVD ließ laut Rüsing nicht viel zu.

Wiebusch und Brune verletzt runter

Nachdem Popil es versäumt hatte, direkt nach Wiederanpfiff zu erhöhen, machte es Lars Hülsmann in der 50. Minute besser. Nico Weichenhain hatte die Vorarbeit geleistet. „Aus dem Nichts“, so Rüsing, fiel der Anschlusstreffer der Grün-Weißen (66.). Den knappen Vorsprung retteten die Stewwerter aber über die Zeit – am Ende in Überzahl, denn ein GWA-Akteur sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (81.). „Wir hätten die Konter cleverer ausspielen müssen“, bemängelte der SVD-Coach und sprach von einem „Zittersieg“. Ärgerlich war, dass sowohl Torschütze Wiebusch als auch Brune verletzt ausgewechselt werden mussten.

Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenfünften SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt aus der Gemeinde Senden, der nur zwei Punkte Vorsprung hat, geht es für die zweite Mannschaft des SVD am Sonntag (12.30 Uhr) weiter. 

SVD II: Busch, Dieninghoff, Schouwstra, Rüsken, Krukow, Hülsmann, T. Weichenhain, N. Weichenhain, De. Popil, Brune, T. Wiebusch (eingewechselt: Reiske, Wieschmann, Koglin)

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