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Fortuna Walstedde will Schwächephase des Spitzenreiters ASK Ahlen ausnutzen

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Von: Matthias Kleineidam

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Ihn plagen erneut Oberschenkelprobleme: Robin Lange von Fortuna Walstedde musste gegen Vorhelm ganz früh vom Platz.	Foto: Kleineidam
Ihn plagen erneut Oberschenkelprobleme: Robin Lange von Fortuna Walstedde musste gegen Vorhelm ganz früh vom Platz. © Kleineidam

Schon nach dem souveränen 5:1-Heimsieg gegen Vorhelm, dem höchsten Saisonerfolg, aktivierte Oliver Koch den Angriffsmodus. „Dann wollen wir die mal ein bisschen ärgern“, sagte der Trainer der Walstedder Fußballer beim Ausblick auf das Kräftemessen mit dem Spitzenreiter aus Ahlen.

Kreisliga A Beckum: ASK Ahlen – Fortuna Walstedde (Sonntag, 14.30 Uhr). Trotzdem sind auch für Koch die Rollen klar verteilt. „Wir machen keinen Hehl daraus. Wir werden nicht als Favorit ins Spiel gehen und haben keinen Druck, gewinnen zu müssen“, sagt er. „Das ist in der jetzigen Situation das, was uns liegt. Wir können die Außenseiterrolle einnehmen, womit die Mannschaft erfahrungsgemäß besser umgehen kann.“ Der ASK werde das Spiel machen, Fortuna eher reagieren statt agieren.

Die Gastgeber, die seit einer Woche als Pokalfinalist feststehen, haben nicht nur die meisten Punkte in der Liga, sondern stellen mit 41 Treffern auch die beste Offensive. 15 davon hat Erkan Baslarli erzielt. Er führt die Torschützenliste an. Zum Kader gehört auch Ercan Taymaz, der für den SV Drensteinfurt von 2016 bis 2018 in der Bezirksliga auf Torejagd ging.

Sie sind nicht unantastbar.

Oliver Koch

Respekt haben die Fortunen schon, Angst auf keinen Fall. „Wir müssen uns nicht in die Hose machen“, sagt Koch. „Ich gucke eher auf die Mannschaft als auf die einzelnen Spieler.“ Walsteddes Coach meint: „Sie sind nicht unantastbar, das hat das letzte Wochenende gezeigt. Auch sie können verlieren, das gibt uns natürlich Mut.“ Nach sieben Liga-Siegen in Serie, darunter ein 11:1 gegen Vorhelm, schwächelt das Team um Spielertrainer Philipp Plöger ein bisschen. Dem 2:2 gegen Germania Stromberg folgte zuletzt ein 1:3 bei Roland Beckum. Es war die zweite Saisonniederlage nach dem 0:1 in Oelde am ersten Spieltag. Zu Hause ist der ASK also noch ungeschlagen.

Was das Personal betrifft, können die neuntplatzierten Fortunen, die auswärts drei von vier Spielen verloren haben, nicht meckern. „Wir können nahezu aus dem Vollen schöpfen“, sagt Koch. Sebastian Gouw ist zum letzten Mal gesperrt, er kann nächste Woche im Heimspiel gegen Roland wieder mitwirken. Und Robin Lange, der gegen Vorhelm früh vom Platz musste, plagen weiterhin Oberschenkelprobleme. „Er konnte am Mittwoch gar nicht trainieren“, sagt Oliver Koch: „Er sollte einfach mal zwei Wochen auskurieren. Wir gehen gar kein Risiko mehr ein.“

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