1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Rettungswagen-Einsatz beim Spitzenspiel des SV Rinkerode gegen die Warendorfer SU

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Kleineidam

Kommentare

Zur Sache ging es im Spitzenspiel: Warendorfs Christoph Freye (links) im Zweikampf mit SVR-Außenverteidiger Maurice Heithorn, der sich später am Knie verletzte und ins Krankenhaus gebracht wurde. Foto: Kleineidam
Zur Sache ging es im Spitzenspiel: Warendorfs Christoph Freye (links) im Zweikampf mit SVR-Außenverteidiger Maurice Heithorn, der sich später am Knie verletzte und ins Krankenhaus gebracht wurde. © Kleineidam

Das Spitzenspiel in der Kreisliga A2 Münster zwischen dem SV Rinkerode und der Warendorfer SU war intensiv und hatte einiges zu bieten: sechs Tore, packende Zweikämpfe, viele Emotionen und leider auch drei Verletzte. Der Rettungswagen musste kommen.

Kreisliga A2 Münster: SV Rinkerode – Warendorfer SU 2:4. Warendorfs Wahnsinnsserie geht weiter. Und nicht nur das. Durch den neunten Sieg nacheinander zog die WSU im Klassement an Wacker Mecklenbeck, das gegen das Schlusslicht Davensberg völlig überraschend nicht über ein 1:1 hinauskam, vorbei und überwintert als Tabellenführer. Matchwinner war Julian Gösling, der wie im Hinspiel (6:1) dreimal traf.

Für Warendorfs Coach ging das Ergebnisse in Ordnung. „Der Sieg ist verdient. Wir hatten die reifere Spielanlage“, sagte Roland Jungfermann nach dem Wiedersehen mit seinem Ex-Club. Aus Sicht von Rinkerodes Trainer Sven Kuschel war mehr drin – vor allem in der Anfangsphase. „Grundsätzlich war es ein Kreisliga-A-Spiel auf hohem Niveau. Sie machen aus fünf Aktionen vier Tore. Das zeigt ihre Qualität“, sagte er.

Grundsätzlich war es ein Kreisliga-A-Spiel auf hohem Niveau.

Sven Kuschel

Ärgerlich war die schwere Knieverletzung von Maurice Heithorn. Der Außenverteidiger wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, bekam vor der Abfahrt zum Trost Applaus. Auch Dominik Grünhagel musste ausgewechselt werden – wegen einer muskulären Verletzung. Warendorfs Tom Kruse traf es früh. Ihn erwischte es an der Schulter.

Viel Pech

Vor gut 120 Zuschauern war zunächst der SVR am Drücker. Zunächst hatte Sulaxan Somaskantharajan eine gute Chance, dann parierte WSU-Keeper Thomas Schmidtke einen Schuss von Alexander Kiel aus kurzer Distanz (10.). Effektiver war der Favorit. Eine Ecke von Johannes Niehoff köpfte Julian Gösling an den linken Innenpfosten, von dort prallte der Ball ins Netz (17.). Nach einer starken Abnahme von Marc Düker reagierte Schmidtke erneut gut (25.). Glück hatten die Warendorfer, dass ein Freistoß von Dominik Grünhagel an die Latte ging (26.) und SVR-Schlussmann Steffen Rips Tobias Schwienhorst anschoss, von dessen Körper der Ball ins leere Tor prallte – zum 0:2 (39.).

Der Sieg ist verdient. Wir hatten die reifere Spielanlage.

Roland Jungfermann

Aus einem langen Ball resultierte das 0:3. Rips kam raus aus seinem Kasten, Schwienhorst legte für Gösling auf, und der erhöhte (51.). Doch Rinkerode antwortete direkt: Jan Hoenhorst schraubte sich hoch und köpfte das 1:3 (53.). Nachdem Johannes Niehoff an Rips gescheitert war (59.), bekam SVR-Innenverteidiger Pascal Heithorn den Ball nicht unter Kontrolle. Linus Austermann legte quer, Gösling machte seinen Dreierpack perfekt (73.). Damit erzielte der Torjäger in den vergangenen drei Partien acht Buden und kommt insgesamt auf 13. Immerhin kamen die Gastgeber noch auf 2:4 heran. Der lange Nils Wilmer, fünf Minuten zuvor eingewechselt, köpfte einen langen Einwurf von Hoenhorst ins kurze Eck (79.). In der Schlussphase der sehenswerten Partie, in der der erfahrene Schiedsrichter Jürgen Meller seiner Linie treu blieb und viel laufen ließ, passierte nicht mehr viel.

--- Die Tabelle ---

Die WSU trifft im ersten Spiel nach der Winterpause am 6. März auf BW Aasee II, der weiter drittplatzierte SVR hat zunächst zweimal spielfrei und erwartet am 20. März Wolbeck II.

SVR: Rips – Vogel, Grünhagel (56. Kreimer), P. Heithorn, M. Heithorn (84. Giesbert) – Düker, Somaskantharahan (74. Wilmer) – Jakab (63. Bertels), Chelvanathan, Kiel – Hoenhorst

WSU: Schmidtke – Hakenes, Le. Burchardt, La. Burchardt, Kordina – Freye (76. Steinkamp), Kruse (6. Fromme), Schwienhorst, Niehoff (88. Fellhölter) – Gösling (90.+3 Theres), Austermann

Auch interessant

Kommentare