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SV Rinkerode absolviert eine zweigeteilte Vorbereitung und sechs Testspiele

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Von: Matthias Kleineidam

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Kehrt nach einem halben Jahr in Südkorea zurück: Julian Schlütter vom SV Rinkerode.	Foto: Kleineidam
Kehrt nach einem halben Jahr in Südkorea zurück: Julian Schlütter vom SV Rinkerode. © Kleineidam

Beim SV Rinkerode haben sie sehr viel Zeit – zumindest die Fußballer. Der A-Ligist kämpft erst in gut zehn Wochen wieder um Punkte. Von daher musste sich das Trainertrio Sven Kuschel, Janis Kraus und Jörg Raabe-Staljan ein neues Konzept für die Winter-Vorbereitung überlegen. 

Rinkerode – „Wir hoffen, dass es Früchte trägt“, sagt Kuschel. Folgenden Fahrplan gibt es: „Wir fangen jetzt schon an, trainieren in dieser Woche dreimal und absolvieren ein Testspiel, gehen dann in die Pause bis zum 1. Februar und fahren danach noch mal hoch. Sonst ist irgendwann die Spannung weg, wenn die Vorbereitung zu lange ist.“ Auf die faule Haut legen dürfen sich die Spieler in den zwei Wochen aber nicht. „Für die Pause bekommen die Jungs eine klare Aufgabe, um sich fit zu halten“, erklärt Kuschel.

Sechs Tests

Sechs Testspiele sind geplant, bevor es in der Liga nach zwei spielfreien Sonntagen am 20. März mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten VfL Wolbeck II weitergehen soll. Am Sonntag, 16. Januar (15 Uhr), ist der Bezirksligist VfL Wolbeck zu Gast in Rinkerode. Beim A-Ligisten SC DJK Everswinkel tritt der SVR am 6. Februar (15 Uhr) an. Am 13. Februar (15 Uhr) kommt der SC Nienberge aus der Kreisliga A3. Mit dem Test gegen den souveränen B-Liga-Spitzenreiter GW Amelsbüren geht es am 19. Februar (15 Uhr) weiter. Nach der Partie bei der SG Sendenhorst am 26. Februar (14 Uhr) kommt es am 6. März (15 Uhr) zur Generalprobe beim VfL Sassenberg. „Das letzte Spiel ist eigentlich wie ein Saisonspiel“, sagt Kuschel. Im Anschluss bekommt die Mannschaft ein Wochenende zum Regenerieren.

Schlütter zurück

Personell verändert sich in der Winterpause vermutlich fast nichts. Julian Schlütter kehrt zurück, er war studienbedingt ein halbes Jahr in Südkorea. „Er ist quasi die ganze Hinrunde ausgefallen“, sagt Kuschel. „Wir schauen natürlich auch, wo wir was machen können für die kommende Saison. Auf keinen Fall für die Rückrunde – das macht keinen Sinn. Dafür haben wir einen großen Kader, der sich in der Corona-Zeit bewährt hat“, sagt Kuschel. Er und seine Trainerkollegen gingen daher „ganz unaufgeregt“ in die restlichen neun Spiele der Rückrunde.

Junge Leute

Für die Saison 2022/23 müsse sich der SV Rinkerode „eigentlich nur punktuell verstärken“, meint Kuschel. „Wir halten die Augen auf, fahren aber eher die Taktik, junge Leute heranzuführen. Das machen wir auch ganz gut, würde ich mal sagen, wenn man sich den Altersdurchschnitt des Kaders anguckt.“ Die Gespräche mit den Spielern des aktuellen Kaders und potenziellen Neuzugängen führen beim SVR die Sportlichen Leiter Andreas Watermann und Lennart Lüke.

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