SVR im Kreispokal eine Runde weiter

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Dominik Grünhagel (Mitte) traf für den SVR.

Rinkerode - Ein Team ist raus, eins ist weiter: Während die Albersloher Kreisliga-A-Fußballer im Elfmeterschießen das Nachsehen hatten, qualifizierte sich Rinkerode für die nächste Runde im Kreispokal.

SV Rinkerode - Grün-Weiß Gelmer: 2:0. Bernd Löcke gab zu, dass „nicht unbedingt die bessere Mannschaft“ gewonnen hat. Dennoch sei der Sieg verdient gewesen, weil der SVR den Einzug in die zweite Runde erzwungen habe, sagte der Trainer nach dem Duell mit dem Kreisliga-A-Aufsteiger aus Münster. Löckes Fazit: „Es ist noch eine Menge Luft nach oben.“

Dominik Grünhagel brachte die Rinkeroder mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 24. Minute in Führung. Ebenfalls sehenswert war das 2:0 von Jan Hoenhorst (67.). Erst spielte der Offensivakteur vier Leute aus, dann traf er mit der Picke. „Ein tolles Tor“, lobte Löcke. Er freute sich, dass sich seine Jungs reingehauen hätten. „Es ist das eingetreten, was ich mir erhofft hatte. Wir haben es ordentlich gemacht, uns läuferisch und kämpferisch gut verhalten.“ Die spielerische Linie sei seinem Team aber ein wenig verloren gegangen, meinte der SVR-Coach.

Zum Einsatz kamen fünf Spieler, die in der vergangenen Saison noch für die zweite Mannschaft aufliefen. Einer davon war Gerrit Richter. „Er hat es gut gemacht“, sagte Löcke.

SVR: Lüke, Richter, Berzinch, Dirker, Grünhagel, Dogan, Ruß, Hoenhorst, Walbaum, Meyer, Groß (eingewechselt: Somaskantharajan, Weglage, Seitz)

DJK GW Albersloh - SV Bösensell: 7:8 n.E. (1:1). Ein fairer Verlierer war Oliver Gielen. „Bösensell hatte die besseren Chancen und hat verdient gewonnen“, sagte der GWA-Coach nach dem Pokal-Krimi, den die Gäste knapp für sich entschieden. „Es ist schade, aber man muss gratulieren.“

Marcel Kirchhoff sorgte in der 30. Minute mit einem „sehr schönen Kopfball in den Winkel“ für die 1:0-Führung der Albersloher. In der 56. Minute glich der Kreisliga-A-Aufsteiger aus Senden aus. „Bösensell hätte die Partie in 90 Minuten entscheiden können“, so Gielen. Doch GWA rettete sich in die Verlängerung, die ausgeglichen verlief.

An Spannung kaum zu überbieten war das Elfmeterschießen. Nachdem Kapitän Matthias Hecker am Tor vorbeigeschossen und Alberslohs Keeper Johannes Kohn einen Versuch pariert hatte, vergab Johannes Uhlenbrock den entscheidenden Elfmeter. - mak

GWA: Kohn, Neufert, Hövelmann, Kerkhoff, Strohbücker, Hecker, Ja. Kröger, Kirchhoff, Grenzer, May, Hochschulte (eingewechselt: Pöttner, Uhlenbrock, S. Spangenberg)

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