SVR feiert dritten Sieg in Serie

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Rinkerodes Jan Hoenhorst jubelt nach seinem Treffer zum 1:0, die Vorarbeit hatte Stefan Wiewer (links) geleistet.

Rinkerode -  Kreisliga A2 Münster: SV Rinkerode – Werner SC II: 2:0. Bernd Löcke, Trainer der SVR-Fußballer, hatte etwas Bedenken vor dem Spiel – zu Unrecht. Der SVR gewann.

Neben Nicolas Ruß und Maurice Weglage fiel kurzfristig auch Innenverteidiger Jonas Dirker aus. Löcke stellte auf Dreierkette um. Seine Sorgen waren unbegründet. Nach dem überraschenden Erfolg beim Aufstiegsaspiranten Concordia Albachten setzten sich die Rinkerode auch im vorgezogenen Heimspiel gegen die zweite Mannschaft Wernes durch und feierten den dritten Sieg in Serie.

„Im Moment sind wir gefestigt“, sagte Löcke und attestierte seinen Jungs einen „disziplinierten“ Auftritt. Auch wenn sein Team „kein Feuerwerk abgebrannt habe“, war der Coach zufrieden, „weil wir es zurzeit einfach gut machen“. Zur Belohnung ging es in der Tabelle zwei Plätze hoch auf Rang neun – die beste Platzierung des SVR in dieser Saison. Die WSC-Reserve kassierte die vierte Niederlage nacheinander und liegt nur noch zwei Zähler vor Rinkerode.

In der Anfangsphase mangelte es an Chancen. Nachdem Keeper Lennart Lüke einen Freistoß der Gäste einen Freistoß zur Ecke pariert hatte, wurde der SVR in der 28. Minute erstmals richtig gefährlich. Marcel Nollmann traf mit einem Schuss aus gut 20 Metern die Latte. Er war es auch, der den Angriff, der zum 1:0 führte, einleitete. Nollmann spielte einen starken Pass raus auf Stefan Wiewer, der flach vors Tor, wo Jan Hoenhorst goldrichtig stand und zur Führung einschob (34.). „So stellt man sich als Trainer ein Kontertor vor“, freute sich Löcke.

Die zweite Halbzeit begann „etwas schläfrig“. Hellwach waren die Gastgeber aber in der 62. Minute wieder. „Das 2:0 war fast eine Kopie vom ersten Tor“, sagte der SVR-Trainer. Diesmal standen die Werner allerdings höher. Sebastian Meyer bediente Hoenhorst, der setzte sich im Eins-gegen-eins gegen den WSC-Schlussmann durch und erhöhte. Hoenhorst hatte eine Viertelstunde vor dem Ende sogar das dritte Tor auf dem Fuß, doch sein Lupfer ging knapp am Pfosten vorbei. In Gefahr geriet der vierte Sieg im sechsten Heimspiel nicht mehr. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass Werne ein Tor schießen könnte“, so Löcke. Seine Dreierkette mit Dominik Grünhagel, Diesmal Simon Walbaum und Gerrit Richter ließ gegen den Aufsteiger keinen Gegentreffer zu. - mak

SVR: Lüke, Richter, Walbaum, Beste, Grünhagel, Dogan, Groß, Hoenhorst, Nollmann, Meyer, Wiewer (eingewechselt: Doan, Jakab)

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