Kostenexplosion 

Darum wird die Kunststofflaufbahn in Walstedde deutlich teurer

Die Erneuerung der bestehenden Leichtathletikanlage in Drensteinfurt muss warten.
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Die Erneuerung der bestehenden Leichtathletikanlage in Drensteinfurt muss warten.

Der Bau der Kunststofflaufbahn auf dem Sportgelände in Walstedde wird deutlich teuer als ursprünglich gedacht. Das teilte Fachbereichsleiter Christoph Britten im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt mit. 

Drensteinfurt/Walstedde – Das Mindestgebot der Firmen, die sich an der Ausschreibung beteiligten, liegt etwa 76 Prozent über den im Jahr 2020 geschätzten Kosten.

Im Haushalt 2021 sind insgesamt 87 000 Euro für die Maßnahme eingestellt – rund 71 400 davon für die reinen Baukosten, der Rest für Planung und Gutachten. Inzwischen liegen der Stadt drei Angebote zwischen 126 000 und 143 000 Euro vor. Das liege zum einen an generell deutlich gestiegenen Kosten im Tiefbaubereich, zum anderen an einer Kostenexplosion bei den Baumaterialien, erklärte Britten. Die Erfahrungen zeigten, dass nicht von einer deutlichen Entspannung der Lage auszugehen ist. „Die Verwaltung beabsichtigt daher, die Baumaßnahme trotzdem wie geplant umzusetzen.“

Da die Verwaltung zwei Mitarbeiter des Tiefbaus verliert, kann sie einige andere Baumaßnahmen auf Sportanlagen nicht wie geplant umsetzen. Das betreffe insbesondere den Bau des zweiten Kunstrasenplatzes und die Erneuerung der bestehenden Leichtathletikanlage in Drensteinfurt. Die Deckung der Mehrkosten für die Kunststofflaufbahn erfolge daher aus diesen Maßnahmen.

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