Klatsche im Kreispokal: Ersatzgeschwächter SVD scheitert an Selm

Traf vom Elfmeterpunkt: Andre Vieira Carreira (rechts) vom SV Drensteinfurt. Foto: Rusche
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Traf vom Elfmeterpunkt: Andre Vieira Carreira (rechts) vom SV Drensteinfurt.

Wie im Vorjahr, als der Wettbewerb des FLVW-Kreises Münster später annulliert wurde, haben die Fußballer des SV Drensteinfurt den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Sie lieferten am Donnerstagabend eine äußerst schwache Vorstellung in Selm ab. 

Kreispokal Münster, 2. Runde: SG Selm – SV Drensteinfurt 4:1. Vier Gegentore in Lohauserholz, vier in Oestinghausen und nun auch vier in Selm: Der SVD hat sich beim A-Kreisligisten nicht wie ein Bezirksligist verkauft und deutlich geschlagen geben müssen. Allerdings traten die Stewwerter extrem ersatzgeschwächt an. In Falk Bußmann, Sven Grönewäller, Maximilian Groß, Leon van Elten, Max Diepenbrock, Lars Hülsmann, Markus Fröchte und Jonas Rüsken fehlten gleich acht Spieler. Auf der Bank saßen nur Sven Wiebusch und Trainer Daniel Stratmann, der in den letzten Minuten sogar für den erst zur zweiten Halbzeit eingewechselten Wiebusch aufs Feld musste, weil bei dem eine alte Verletzung aufgebrochen war. Dennis Hoeveler kehrte nach langer Zeit in die Startelf zurück.

Schon nach der ersten Halbzeit war alles klar. In der 15. Minute ging die SG in Führung, mit drei Toren sorgte Sebastian Rast fast im Alleingang für die Entscheidung (26., 33., 60.). „Die erste Halbzeit war schon schlecht, wir hatten keinen Zugriff. Das 0:3 zur Pause spricht Bände“, sagte ein verärgerter Coach Volker Rüsing. Zwei Gegentore fielen nach Ecken. Der Auftritt nach dem Seitenwechsel sei okay gewesen, berichtete Rüsing. Kurz vor Schluss gelang André Vieira Carreira vom Elfmeterpunkt – ausgerechnet Stratmann war gefoult worden – Ergebniskosmetik (88.).

Nächster Gegner: Wolbeck

Im Achtelfinale bekommt es Selm mit dem Bezirksligisten VfL Wolbeck zu tun, der den B-Kreisligisten IKSV Münster mit 6:1 bezwang. Für den SVD geht es am Sonntag (19. September, 15 Uhr) mit dem schwierigen Heimspiel gegen den Spitzenreiter SV Westfalia Soest weiter. „Ich weiß noch nicht, wie wir eine Mannschaft zusammenkriegen und dagegenhalten sollen“, sagte Rüsing.

SVD: Scharbaum – Pankok, Merten, Kreuzberg, Steinert – De. Popil – Vieira Carreira, Ressler, Hoeveler, V. Kröger – Wichmann (46. S. Wiebusch/82. Stratmann)

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