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Keine Belohnung für den SV Drensteinfurt nach spektakulärem Spiel

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Von: Patrick Droste

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Thorsten Heinze sah ein spektakuläres Spiel, nur der Ausgang schmeckte dem SVD-Coach nicht.
Thorsten Heinze sah ein spektakuläres Spiel, nur der Ausgang schmeckte dem SVD-Coach nicht. © szkudlarek

Großes Spektakel beim SV Drensteinfurt: Im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den VfL Kamen erzielte das Team von Trainer Thorsten Heinze zwar vier Tore, musste sich am Ende aber dem Tabellenzweiten mit 4:7 (2:2) geschlagen geben.

Drensteinfurt - „Für die Zuschauer war das ein tolles Spiel. Aber wir können uns da am Ende nichts für kaufen“, sagte der Coach des Vorletzten. „Wir haben in den letzten Wochen schon immer gute Spiele gezeigt, belohnen uns aber einfach nicht. Dabei wäre ein Dreier für die Köpfe der Spieler und natürlich für die Tabelle sehr wichtig.“

Die Partie hatte optimal für den SVD begonnen. In der vierten Minute erlief Maximilian Groß einen Fehlpass der Gäste-Defensive und traf zum frühen 1:0. In der 19. Minute ließ Dennis Popil per Fernschuss für den Außenseiter sogar das 2:0 folgen, als Kamens Keeper Oktay Düzgün den Schuss durch seine Finger flutschen ließ.

Doch noch vor der Pause egalisierte der ambitionierte Aufsteiger den Rückstand. Nach einer Ecke traf Felix Rudolf zum 1:2 (24.), dann verwandelte Emre Demir einen Strafstoß zum 2:2 (44.).

Ressler trifft per Traumtor zum 3:2

Nach dem Wechsel hatte Drensteinfurt erneut den besseren Start, als Philipp Ressler mit einem Traumtor in den Winkel das 3:2 markierte (46.). Anschließend drehten die Kamener aber auf, glichen durch Mirco Gohr aus (56.) und gingen dann durch einen weiteren Treffer von Gohr (61.) und ein Tor von Mehmet Kara, der einen Freistoß in den Winkel zirkelte, mit 5:3 in Front. Als dann andre Carreira auf 4:5 verkürzte (83.), warf der SVD in der Schlussphase alles nach vorne, wurde aber dann noch zweimal ausgekontert. In der 85. Minute erzielte Kadir Kopuz das 4:6, dann stellte Gohr mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag den 4:7-Endstand her (90.). „Natürlich kann man gegen eine so starke Offensive nicht alles weg verteidigen. Aber wir haben das insgesamt gut gemacht, haben vor allem in der ersten Halbzeit nichts zugelassen. Es war ja bezeichnend, dass da die beiden Gegentore nach Standards gefallen sind“, sagte Heinze und fügte hinzu: „Unser Matchplan ist wirklich gut aufgegangen, meine Jungs haben eine gute Leistung abgeliefert. Am Ende sieht das Ergebnis schon sehr hoch aus, aber es spiegelt nicht den Spielverlauf wider.“

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