Juniorteam der RVD-Voltis belegt bei Quali Platz vier

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Wiebke Kantimm (hinten) und Inga Faiß vom RV Drensteinfurt überzeugten in der Kür auf „Roccomo“.

DRENSTEINFURT ▪ Nach durchwachsenem Wintertraining und großen Veränderungen im Kader überraschte das Juniorteam des RV Drensteinfurt in Schuckenbaum bei der Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften im Voltigieren.

Im vergangenen Jahr hatte die Mannschaft der Trainerinnen Corinna und Jennifer Hoffmann mit dem vierten Platz im Finale der besten westfälischen Voltigiergruppen U18 auf sich aufmerksam gemacht und war für die Saison 2014 in den Landesleistungsstützpunkt des Pferdesportverbandes Westfalen berufen worden. Zwei Lehrgänge mit den Mitgliedern des Landeskaders sowie ein Stützpunkttraining mit Kai Vorberg, Co-Bundestrainer der Voltigierer und hochdekorierter Vertreter seines Fachs, liegen hinter den Mädchen im Alter von elf bis 17 Jahren.

Doch die Vorbereitung auf die Saison verlief nicht immer rund. „Wir hatten viele langwierige Erkrankungen bei den Mädchen. Hinzu kamen Klassenfahrten, und die Osterferien lagen in diesem Jahr für uns auch nicht optimal“, erklärt Jennifer Hoffmann. Außerdem gab es Veränderungen in der Mannschaftsaufstellung. In der Saisonvorbereitung hatten sich neben Pia Hannes, die 2013 Mitglied des Juniorteams war und sich in diesem Jahr auf ihr Abitur konzentrieren will, zwei Mädchen aus der Stammmannschaft 2013 entschieden, die Voltigierschuhe an den Nagel zu hängen. Alena Beuing und Malina Pilz (beide 16 Jahre) sowie Saphira Blümer (11) rückten in die Erstbesetzung auf. Des Weiteren gehören Sophie Brolle (17), Wiebke Kantimm (17) und Inga Faiß (14) erneut zum Kader. Neuzugang Sina Thissen (14) und Jule Tiggemann (10) komplettieren das Team. „Die Mannschaft ist einfach toll. Wir sind stolz, wie schnell die Mädchen zusammengefunden haben und wie toll sie bereits in der Kür harmonieren“, sagt Corinna Hoffmann.

Bei ihrem ersten Saisonstart – gleichzeitig das erste von drei Qualifikationsturnieren zu den Westfälischen Meisterschaften – überraschte die Mannschaft vor allem sich selbst. Mit Platz fünf in der Pflicht (Wertnote 6,0) und Rang drei in der Kür (7,4) reihte sich der RVD in einem laut Jennifer Hoffmann „starken Feld“ auf Position vier ein (6,7) – gleich hinter den drei westfälischen Top-Teams. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass unsere Kür so stark bewertet wird, und freuen uns, dass wir auch in der Pflicht Fortschritte gezeigt haben. Hier sind individuell die Möglichkeiten am größten, jede ist für sich selbst verantwortlich und kann sich stetig steigern. Genau dies müssen wir in dieser Saison auch tun, wenn wir wieder ins Finale der Landesmeisterschaft kommen wollen“, sind sich die Trainerinnen einig. Die Mannschaft freute sich auch über die Auszeichnung von „Roccomo“, der als bestes Pferd des Turniers geehrt wurde. „Ebenfalls eine Überraschung. Wir freuen uns, dass ,Rocco‘ sich toll präsentiert und sich mit uns im Zirkel so wohl fühlt.“

Am kommenden Wochenende ist die RVD-Voltigierabteilung mit vielen Mannschaften, darunter auch dem Juniorteam, in Havixbeck am Start. Für die Kleinen wird es ein spannender Turniertag. Das Juniorteam wird den Start nutzen, das eine oder andere unter Turnierbedingungen zu trainieren. ▪ da

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