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Diese Zwischenbilanz zieht HSG-Trainer Jochen Bülte

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Von: Matthias Kleineidam

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Über den Kantersieg gegen Mauritz freuten sich die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt besonders.
Über den Kantersieg gegen Mauritz freuten sich die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt besonders. © Verein

Eher als geplant haben die Frauen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt das Handballjahr 2021 beendet. Im WA-Interview zieht Trainer Jochen Bülte eine Zwischenbilanz. „Ich denke, wenn wir eine halbwegs vernünftige Rückrunde spielen, können wir Gremmendorf/Angelmodde schon noch kriegen“, sagt er.

Drensteinfurt – Die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt müssen zwar drei Spiele in der Kreisliga 2 Münsterland nachholen, haben wie der TV Friesen Telgte aber immerhin schon neun von 16 Partien absolviert. Zum Vergleich: Die punktlose DJK SV Mauritz kommt gerade mal auf sechs ausgetragene Begegnungen. Im Interview zieht HSG-Trainer Jochen Bülte (47 Jahre) eine Zwischenbilanz. „Die Liga ist ein bisschen zweigeteilt“, sagt der Sendenhorster.

Neun Spiele, vier Siege: Zu wenig oder zufriedenstellend?

Eigentlich ist es zu wenig – auch wenn wir oft nicht komplett waren.

Welches Spiel war Euer bestes, welches bleibt Dir negativ in Erinnerung?

Das Spiel in Gremmendorf war natürlich sehr bitter, weil wir mit einem Tor verloren haben. Gegen Sendenhorst haben wir den Anfang verschlafen, uns aber hinterher noch mal herangekämpft. Da wäre mehr drin gewesen, wären wir von Anfang an 100-prozentig konzentriert zu Werke gegangen. Das beste war das letzte Spiel gegen Mauritz (30:12/Anmerkung der Redaktion), als wir fünf gegen fünf gespielt haben. Das war schon echt gut. Da sind alle zum Einsatz gekommen, das ist immer gut.

Welche Mannschaft ist aus Deiner Sicht die stärkste?

Ich weiß nicht, ob Preußen/Borussia bei uns in Bestbesetzung war. Wenn das der Fall war, würde ich schon sagen, dass Sendenhorst am ausgeglichensten besetzt ist. Natürlich hat die SG auch die eine oder andere, die ein bisschen hervorsticht.

Trainiert Ihr durch oder legt Ihr eine Pause ein?

Wir trainieren am Dienstag zum letzten Mal in diesem Jahr, weil am Donnerstag Gabriel Clemens bei der Darts-WM spielt. Das muss man sich ja angucken (lacht). Ich habe selber mal Darts gespielt, von daher interessiere ich mich dafür. Zwischen Weihnachten und Neujahr machen wir Pause und dann im neuen Jahr weiter. Dann starten wir aber relativ zügig und wollen das eine oder andere Spiel einstreuen, wenn wir in der Liga erst am 30. Januar wieder spielen.

Hattet ihr in dieser Saison einen Corona-Fall in Euren Reihen?

Nein, gar nicht. Es sind alle durchgeimpft, also zweimal geimpft. Die Booster-Impfung steht bei den meisten gerade an. Einige sind schon dran gewesen.

Die drei Nachholspiele sind noch nicht angesetzt, oder?

Ja, sie stehen erst mal alle auf dem 31. Dezember. Die Runde geht nur bis Ende Februar. Es wurden extra zwei Kreisliga-Staffeln gebildet, um Terminproblemen aus dem Weg zu gehen.

Ihr seid Tabellensechster. Welche Platzierung ist möglich?

Wir haben alle Spiele, die wir verloren haben, bis auf das gegen Darup nicht so deutlich verloren. Von daher müssen wir gucken, wie sich das im nächsten Jahr gestaltet. Wir werden hoffentlich öfter mal mit einer kompletten Mannschaft antreten können, was in der Hinrunde nicht unbedingt der Fall war. Ich denke, wenn wir eine halbwegs vernünftige Rückrunde spielen, können wir Gremmendorf/Angelmodde schon noch kriegen, Telgte eher weniger. Ein, zwei Plätze sitzen schon noch drin, aber dafür muss es dann auch laufen.

--- Die Kreisliga 2 Münster ---

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