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Kontinuierliches Training unmöglich: DJK-Formation „pamoja“ bereitet sich vor

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Von: Matthias Kleineidam

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Lange ist es her: „pamoja“ beim letzten Auftritt vor der Pause am 1. Juni 2019 in der Dreingau-Halle.	Foto: Kleineidam
Lange ist es her: „pamoja“ beim letzten Auftritt vor der Pause am 1. Juni 2019 in der Dreingau-Halle. © Kleineidam

Eigentlich hätte die Jazz und Modern/Contemporary-Saison im Ligabereich West des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) längst laufen sollen. Das erste Turnier war ursprünglich für Ende Februar geplant. Doch der Auftakt wurde verschoben. Der Grund: natürlich die Covid-19-Pandemie. Nun soll es im April losgehen. Wieder mit dabei: die DJK Olympia Drensteinfurt.

Drensteinfurt – „Es ist geplant“, sagt Trainerin Margit Gericke und gibt sich zurückhaltend: „Man weiß ja nicht, was noch alles passiert, und muss immer noch vorsichtig sein. Das Problem sind die akuten Corona-Fälle – auch bei den Kleinen. Man kann davon ausgehen, dass immer zwei Mädchen wegen Corona fehlen. Dadurch ist eine kontinuierliche Trainingsarbeit überhaupt noch nicht möglich.“

Die jüngere der beiden Formationen, „pamoja“, bereitet sich seit dem Ende des vergangenen Jahres auf die Saison 2022 in der Jugendlandesliga West II vor. „Viel ist wieder ausgefallen zwischendurch, weil wieder so viele krank waren. So wie es früher war, läuft es immer noch nicht“, sagt Gericke. Dennoch freuen sich die zwölf Mädchen im Alter von zehn bis 15 Jahren und die Übungsleiterinnen auf das erste Turnier seit Juni 2019. Damals zeigten die DJK-Formationen ihr Können vor eigenem Publikum in der Dreingau-Halle.

Neue Trainerin

„Ich habe mit den beiden Trainerinnen gesprochen. Die Mädchen sind auf einem ganz guten Weg und haben es fest eingeplant, dass sie am 2. April teilnehmen“, sagt Gericke. Trainerinnen sind Luisa Reining und Finnja Ackermann. Ackermann ist schon länger dabei und hat im vergangenen Jahr ihr Übungsleiterausbildung absolviert. Hannah Wiewel und Jana Steffen stehen dagegen studienbedingt nicht mehr zur Verfügung.

In der Jugendlandesliga II werden zwölf Formationen an den Start gehen (siehe Infobox) und ihre Choreografien vor Zuschauern präsentieren. Vier Turniere sind geplant. Los geht es am Samstag, 2. April, in Bielefeld. Es folgen Wettbewerbe in der Kreisstadt Warendorf (Sonntag, 15. Mai) und in Dorsten-Wulfen (Samstag, 28. Mai). Beendet wird die JMC-Saison mit dem Turnier am Samstag, 11. Juni, in Ibbenbüren

Neue Trainerinnen zu bekommen, ist wahnsinnig schwierig.

Margit Gericke

Die ältere Tanzformation „conquimba“, die in den ersten beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 ebenfalls kein Liga-Turnier bestritten hat, würde mit sieben weiteren Mannschaften in der Oberliga West II teilnehmen. Saisonstart ist erst Ende April. Geplant sind nur drei Turniere. Am Samstag, 30. April, ist Dinslaken Gastgeber. Am Samstag, 7. Mai, schließt sich der Wettbewerb in Dülmen an, zum Abschluss geht es am Sonntag, 22. Mai, nach Bochum. Alleinige Trainerin von „conquimba“ ist Margit Gericke. Sie bedauert das: „Das ist das große Problem. Neue Trainerinnen zu bekommen, ist wahnsinnig schwierig.“ Lange werde sich die Stewwerterin nicht mehr engagieren, sie zieht sich mehr und mehr aus der Abteilung zurück.

Warum es kein JMC-Turnier in Drensteinfurt gibt? Ganz einfach: weil sich der Verein nicht beworben hat. „Das hätten wir schon im Herbst machen müssen“, erklärt Gericke. Das Dilemma in der Corona-Zeit: „Es ist nicht so einfach, Ausrichter zu finden. Wir haben von vornherein gesagt: Unsere Halle bietet gar nicht die Möglichkeit, ein Turnier auszurichten. Man kann ja nicht mehrere Formationen in eine Umkleide schicken.“

Konkurrenten in Ober- und Jugendlandesliga

Oberliga West II: conquimba (DJK Olympia Drensteinfurt), Fusion (DJK Sportfreunde Dülmen), Torbellino (SC Halle), Pleasure (TSC Haltern), Elevé (Hammer Sport-Club), InTense (kreAktivis e.V. Münster), Les Autres (TSC Münster-Grievenbeck), akzepTANZ (TSZ Paderborn)

Jugendlandesliga West II: Dance N´Beats (SuS Schröttinghausen-Deppendorf), Elation (Kolpingsfamilie Borgentreich), deplase (TSZ Royal Wulfen), Joy (TSZ Royal Wulfen), pamoja (DJK Olympia Drensteinfurt), Glow (DJK Gütersloh), Juneco (Sport-Club Halle), Sapia (TSG move & dance Ibbenbüren), TAKTvoll (TSZ Paderborn), pasión (Spvg. Versmold), Traumtänzer (TV Einigkeit Waltrop), Relieve (TSC Warendorf)

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