Turnier der DJK lockt viele Zuschauer an

+
Die Kinderformation „pamoja“ belegte den zweiten Platz – beim Heimturnier in der Dreingau-Halle und in der Gesamtwertung.

Drensteinfurt - Am Ende der regulären Saison veranstaltete die DJK Olympia wieder ihr alljährliches Jazz- und Modern-Dance-Turnier im Formationstanzen.

34 Formationen aus Nordrhein-Westfalen mit etwa 400 Tänzerinnen starteten in der voll besetzten Dreingau-Halle vor Familie und anderen Fans.

Die Formationen der DJK gingen mit klaren Zielen in das Turnier: Für „pamoja“ ging es nicht nur darum, den zweiten Tabellenplatz in der Kinderliga II West zu verteidigen, sondern auch um die Teilnahme am Schülerpokal im September. Die Formationen „across“ und „dance factory“ tanzten um den Klassenerhalt in der Verbandsliga II West. Bewertet wurden die Sportlerinnen nach der tänzerischen Leistung, Präzision in der Choreografie, Takt und Rythmus sowie dem Ausdruck. Letztlich konnten alle drei Drensteinfurter Mannschaften ihr Ziel erreichen.

Das Turnierwochenende hatte bereits am Samstag mit dem vierten Wettbewerb der Jugend-Landesliga III begonnen. „Sapia“ von der TSG move&dance Ibbenbüren setzte sich im großen Finale knapp gegen „Bailandos“ von der SG Coesfeld durch und beanspruchte so doch noch den ersten Platz im Gesamtklassement. Beide Mannschaften waren während der Saison stets gleichauf gewesen.

Am Sonntag starteten schließlich die Kinderformationen. Diese wurden von den rund 400 Besuchern tosend angefeuert. Es herrschte eine freundliche und kameradschaftliche Atmosphäre. Die Wertungen der Richter fielen relativ eindeutig aus. Knapp, aber verdient gewann „Bounty“ von der TSG Ibbenbüren vor der DJK-Gruppe „pamoja“. Reichlich Grund zur Freude hatten die 13 Drensteinfurterinnen trotzdem: Den zweiten Tabellenplatz gesichert, werden sie im Herbst in Wuppertal um den Schülerpokal tanzen. Zudem qualifizierten sich „fortSCHRITT“ vom Tanzsportzentrum Paderborn als (Gesamt-)Dritter.

Eine gute Leistung zeigten auch die 18 Heimtänzerinnen in der Verbandsliga II. Mit eindrucksvollen Choreografien tanzten sie sich erst ins große Finale und von dort auf die soliden Plätze fünf („dance factory“) und sechs („across“). Auf diesen Tabellenplätzen beendeten die Formationen auch die Saison und sicherten damit den Klassenerhalt. Die Entscheidung fiel jedoch sehr knapp aus. Den ersten Platz belegte „Jazz Explosion“ vom TSC Castrop-Rauxel und sicherte sich damit den Aufstieg in die Oberliga. „InMotion“ vom TSC Münster-Gievenbeck und „Escalera“ vom Tura Rüdinghausen belegten die Plätze zwei und drei und qualifizierten sich so für die Relegation.

Das knappe Finale zeige, wie ähnlich sich die Formationen in ihren Leistungen waren, meinte die Vorsitzende der DJK-Breitensportabteilung, Margit Gericke. Sie war zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. - dpp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare