Neuer Kunstrasen beim SVD soll im Mai liegen

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Am Elfmeterpunkt wurde der Kunstrasen im Sportzentrum Erlfeld bereits geflickt. 270000 Euro sind für die Sanierung im Haushalt veranschlagt.

DRENSTEINFURT/WALSTEDDE ▪ Drei Jahre nach dem Neubau des Kunstrasenplatzes in Rinkerode wird der in die Jahre gekommene Belag auf dem Sportplatz in Drensteinfurt erneuert. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten im April starten und im Mai beendet sein, teilte Werner Schmidt, 1. Vorsitzender des SV Drensteinfurt, am Freitag auf Anfrage des WA mit.

Die Ausschreibungsunterlagen sind erstellt und verschickt. „Der Inhalt der Ausschreibung ist mit dem SVD abgestimmt“, sagt Bürgermeister Paul Berlage. Die Vergabe der Bauarbeiten erfolgt in der letzten März-Woche in den Sitzungen der zuständigen Fachausschüsse (Ausschuss für Schule, Sport und Kultur sowie Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt). Die Bauzeit beträgt laut Schmidt (Foto) vier Wochen, wenn das Wetter mitspielt. Einbezogen werden sollen die Osterferien (14. bis 26. April), weil in dieser Zeit keine Jugendspiele stattfinden. Auch Berlage rechnet mit einer zügigen Realisierung: „Wir gehen davon aus, dass der Untergrund noch okay ist.“

Für die Sanierung des Kunstrasenplatzes im Sportzentrum Erlfeld sind im städtischen Haushalt für dieses Jahr 270000 Euro veranschlagt. 23 Prozent der Baukosten sollen – wie bereits beim Bau des Kunstrasenplatzes in Rinkerode – durch den Sportverein getragen werden. Das entspricht einer Summe von insgesamt 62100 Euro. Einen Teil dieser Summe sollen wie beim SVR die Vereinsmitglieder durch Eigenleistungen erbringen. „Wir wollen eine Gleichbehandlung in allen Ortsteilen“, macht Verwaltungschef Berlage deutlich.

Beim SVD hatten die Verantwortlichen zunächst überlegt, wie sich die Mitglieder an den Bauarbeiten beteiligen könnten. Zum Beispiel hätten sie dabei helfen können, den „alten Teppich“ zu beseitigen. Allerdings sei es aufwendig, die verschiedenen Materialien voneinander zu trennen. Daher habe man von dieser Idee Abstand genommen, sagt Vorsitzender Schmidt. Dafür plant der Stewwerter Sportverein, die Eigenleistung in drei Schritten zu erbringen: Zum einen soll die Baustellenzufahrt an der Tennishalle und später ein Tor an der Einfahrt gebaut werden. Zudem beabsichtigt der SVD, eine Spendenaktion zu initiieren. Mit „Geldzahlungen in Raten, die sich über die Nutzungsdauer des Kunstrasens erstrecken könnten“, solle der restliche Betrag beglichen werden, so Werner Schmidt.

Er freut sich auf den neuen Kunstrasen, der von der Art her wie der in Albersloh sein soll. „Der gefällt uns am besten“, sagt Schmidt. Die Qualität erhöhe sich gegenüber dem 14 Jahre alten Belag deutlich. Außerdem werde das Verletzungsrisiko durch das grüne Gummigranulat verringert, das zwischen die künstlichen Grashalme eingebracht wird.

Wann ist Fortuna Walstedde dran?

In absehbarer Zeit soll auch in Walstedde ein Kunstrasenplatz für die Fortuna gebaut werden. Das kündigte der Bürgermeister bereits in seiner Haushaltsrede im Dezember an. Für den Neubau im Lambertusdorf sind in 2014 Planungskosten in Höhe von 5000 Euro veranschlagt. Darüber hinaus sind im Etat der Stadt für die Errichtung eines Ballfangzaunes in Walstedde 20000 Euro und in Rinkerode 18000 Euro vorgesehen. Für 7000 Euro wird in Walstedde die Bewässerungsanlage erneuert, in Drensteinfurt sollen Stadtkämmerer Ingo Herbst zufolge drei Trainingstore für insgesamt 8000 Euro angeschafft werden. ▪ Matthias Kleineidam

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