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Topteams eng zusammengerückt, Fortuna wird gejagt, Spitzenspiel neu angesetzt

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Von: Matthias Kleineidam

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Ihr Einsatz ist fraglich: Teresa Rademacker von Fortuna Walstedde. Foto: Kleineidam
Ihr Einsatz ist fraglich: Teresa Rademacker von Fortuna Walstedde. © Kleineidam

Verdammt eng geht es im Rennen um den Aufstieg in der Kreisliga Beckum/Gütersloh zu. Den Tabellenersten und den Vierten trennen gerade mal drei Punkte. An der Spitze stehen die Fußballerinnen von Fortuna Walstedde – und dort wollen sie auch bleiben.

Walstedde – In der Meisterschaft waren sie zuletzt Mitte Dezember gefordert. In der Vorbereitung fand nur ein Testspiel statt. Das zweite bei der TuS Wickede fiel ebenso aus wie das Duell mit RW Vellern zum Auftakt der Rückrunde. Spielrhythmus ist zurzeit ein Fremdwort für die Frauen von Fortuna. Im Heimspiel am Sonntag (20. Februar, 11 Uhr) gegen die zweite Mannschaft des TuS Wadersloh wollen die Walstedderinnen wieder Fahrt aufnehmen, um die Konkurrenten in Schach zu halten und nach dem freiwilligen Rückzug vor zwei Jahren im Sommer in die Bezirksliga zurückzukehren.

Momentan sieht es nach einem Drei- oder Vierkampf um Platz eins aus. Die Spitzengruppe ist noch enger zusammengerückt. Fortuna steht nach zehn Siegen in Serie – in sieben der vergangenen acht Partien blieb das Team sogar ohne Gegentor – mit 39 von 45 möglichen Punkten an erster Stelle, gefolgt von Rot-Weiß Vellern (ebenfalls 39), dem FC Sürenheide (38, aber zwei Spiele mehr absolviert) und der SG Bokel (36). „Wir sind auf dem Platz an der Sonne und natürlich die Gejagten“, sagt Walsteddes Trainer Holger Kürpick und fordert: „Wir müssen uns in jedem Spiel dementsprechend wehren.“ Sürenheide bestritt nach der Winterpause schon drei Ligaspiele und verpasste sowohl mit dem 2:2 gegen Vellern als auch mit dem 1:1 am vergangenen Sonntag beim Tabellenfünften SV Spexard (31) den Sprung an die Spitze. „Gut für uns“, sagt Kürpick.

Duell mit Vellern

Das Spitzenspiel von Fortuna Walstedde bei RW Vellern sollte am 2. März nachgeholt werden, ist nun aber für Freitag, 25. Februar (19.30 Uhr), neu angesetzt. „Weil Vellern in der Woche nicht so gut kann“, sagt Fortunas Trainer Holger Kürpick und vermutet: „Es wird noch so manches Spiel kurzfristig ausfallen.“

Bevor Walstedde am Karnevalswochenende im Topspiel auf Verfolger Vellern trifft, zählen gegen den Tabellensiebten aus Wadersloh nur drei Punkte – wie im Hinspiel Anfang September (4:1). Die Reserve des TuS hat in 2022 auch schon drei Partien hinter sich. Dem 0:2 gegen Enniger und dem 3:1-Erfolg bei RW Ahlen II folgte zuletzt eine 0:4-Pleite gegen Bokel.

--- Die Tabelle ---

„Wir haben gut trainiert, die Mädels sind fit und gut drauf. Mal gucken, wie wir generell reinkommen und es über 90 Minuten auf dem Platz umsetzen“, sagt Kürpick. Personell sehe es (noch) gut aus. Der Coach hat 14 Zusagen für das Heimspiel. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Michelle Stiens, Teresa Rademacker und Lydia Ilenseer, die zuletzt kaum trainiert hätten. „Auf jeden Fall haben wir eine schlagkräftige Truppe“, sagt Kürpick. „Ziel sind natürlich drei Punkte.“

Wir müssen uns in jedem Spiel wehren.

Holger Kürpick

Der einzige Aufstiegskonkurrent, der am Sonntag auch um Punkte spielt, steht vor einer leichten Aufgabe. Die SG Bokel trifft auf den punktlosen und völlig überforderten Tabellenletzten RW St. Vit. Vellern hat seine Partie vom 17. Spieltag im Verler Ortsteil Sürenheide vorgezogen (1:1), trifft am Sonntag im Kreispokal-Viertelfinale auf Landesligist TuS Wadersloh und ist in der Liga erst am 25. und 27. Februar wieder im (Doppel-)Einsatz – gegen Fortuna und bei der SG Bokel.

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