1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

SVD nutzt unfreiwillige Pause – Quartett fehlt gegen Lohauserholz

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Kleineidam

Kommentare

Eine schwache Leistung zeigten die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt, hier Philipp Ressler (rechts), im Hinspiel beim TuS Germania Lohauserholz. 0:4 verloren die Stewwerter, obwohl TuS-Torjäger Daniel Riemer (links) nicht traf. Foto: Kleineidam
Eine schwache Leistung zeigten die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt, hier Philipp Ressler (rechts), im Hinspiel beim TuS Germania Lohauserholz. 0:4 verloren die Stewwerter, obwohl TuS-Torjäger Daniel Riemer (links) nicht traf. © Kleineidam

Neun Grad, wenig Wind und eine geringe Niederschlagswahrscheinlichkeit sind vorhergesagt. Es dürfte also was werden mit dem ersten Meisterschaftsspiel des SV Drensteinfurt nach der Winterpause. Um im Abstiegskampf nicht weiter an Boden zu verlieren, müssen Punkte her.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Germania Lohauserholz (Sonntag, 15 Uhr). War die unfreiwillige Pause am vergangenen Wochenende schlecht für den SVD, weil der Spielrhythmus fehlt, oder hat die Mannschaft die verlängerte Winterpause genutzt? Für Thorsten Heinze überwiegen die positiven Aspekte. „Klar hat uns das die Chance gegeben, weiter zu arbeiten, aber auch die Möglichkeit für diejenigen, die immer da waren, Zeit zur Regeneration zu haben. So eine Vorbereitung ist ja auch immer ein bisschen anstrengend“, sagt der Trainer. „Man merkt ja auch, dass die Spieler irgendwann nach ein paar Wochen in ein Loch fallen. Ich glaube, das bleibt uns durch die Pause jetzt erspart.“

Dadurch, dass die vor den Stewwertern platzierten Teams ebenfalls nicht gespielt oder verloren haben, ist der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht angewachsen. „Das wäre egal gewesen, wenn sie Punkte geholt hätten. Wir hätten dann ja ein Spiel weniger“, sieht Heinze die Situation im Tabellenkeller noch ziemlich gelassen. „Wir sind da auf jeden Fall entspannt.“

Liveticker vom Spiel

www.wa.de/liveticker

Am Sonntag kommt es – 17 Tage nach dem letzten Testspiel gegen Herringen – zum Duell mit Lohauserholz. Die Leistung im Hinspiel (0:4) war eines Bezirksligisten nicht würdig. Die Drensteinfurter müssen vor allem auf die beiden torgefährlichen Spieler des TuS aufpassen, wenn die denn auflaufen. Daniel Riemer kommt auf 13, Nico Breitländer auf zehn Treffer. In der Vorbereitung überzeugte Lohauserholz mit einem 3:1 gegen den Landesligisten SV Herbern, der Start ins Pflichtspieljahr 2022 ging jedoch gründlich schief. Das Team von Trainer Marco Liedtke verlor 0:2 bei der vom Abstieg bedrohten Hammer SpVg II, musste dabei allerdings auf eine ganze Reihe wichtiger Akteure verzichten. „Letzte Woche waren sie nicht gut besetzt, außerdem war die HSV mit Oberliga-Spielern verstärkt“, sagt Thorsten Heinze und fügt wegen der vielen Infizierten hinzu: „Wir müssen schauen, wer tatsächlich dabei ist. Es ist ja von Woche zu Woche ein Glücksspiel.“

Corona-Fall

Der SVD muss am Sonntag auf einen an Covid-19 erkrankten Spieler verzichten. „Wir hatten Gott sei Dank keinen Kontakt und haben uns zuletzt jeden Tag getestet“, sagt Heinze. Ihm fehlen darüber hinaus Leo Steinert und Dario Seljmesi. Steinert ist im Training umgeknickt, Seljmesi hat sich eine Bauchmuskelentzündung zugezogen. Sven Grönewäller ist noch im Urlaub, Jonas Rüsken zurück im Kader. Ob auch Maximilian Schulze-Geisthövel dabei ist, war am Freitagmorgen noch fraglich.

Der Gegner

Germania Lohauserholz ist Tabellensiebter und weist eine ausgeglichene Bilanz auf. Sechs Siegen und vier Remis stehen sechs Niederlagen gegenüber. Zudem stehen 39:38 Tore zu Buche. Zu Hause haben die Hammer nur zwei von acht Spielen verloren, auswärts aber erst einen Sieg gefeiert. Mitte Oktober gelang ein 3:0-Erfolg bei SG Oestinghausen. Im Anschluss holte Lohauserholz in fünf Partien auf fremdem Platz nur einen Punkt.

Nachdem die Partie gegen SW Hultrop ausgefallen ist, weil der Schiedsrichter ein Unwetter kommen sah und daher nicht anpfeifen wollte, ist für Sonntag – nicht nur für den Nachmittag – gutes Fußballwetter vorhergesagt. Von daher können sich die Drensteinfurter wieder aufs Wesentliche konzentrieren. Und das sollten sie auch. Denn bei einer Niederlage – es wäre die dritte in Serie in der Liga – droht der Absturz auf den vorletzten Platz, weil die Hammer SpVg II (einen Punkt weniger als der SVD) das Schlusslicht BW Sünninghausen erwartet.

Auch interessant

Kommentare