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Kein Tor, aber ein Punkt gegen den Abstieg für den SVD

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Von: Matthias Kleineidam

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Torloses Remis im chancenarmen Nachholspiel: Oestinghausens Ruben Brinker bedrängt Drensteinfurts Stürmer Falk Bußmann. Foto: Kleineidam
Torloses Remis im chancenarmen Nachholspiel: Oestinghausens Ruben Brinker bedrängt Drensteinfurts Stürmer Falk Bußmann. © Kleineidam

Es war ein Spiel, das von der Spannung lebte – und keinen Sieger verdient hatte. Und so war das torlose Remis am Donnerstagabend im Nachholspiel zwischen den Fußballern des SV Drensteinfurt und des TuS SG Oestinghausen das passende Ergebnis.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS SG Oestinghausen 0:0. In der Analyse kurz nach dem Abpfiff waren sich die Trainer ziemlich einig. „In der ersten Halbzeit waren sie präsenter, schneller, flinker“, sagte SVD-Coach Thorsten Heinze über die Gäste aus dem Kreis Soest. „In der zweiten Halbzeit haben sie abgebaut.“ Dadurch seien die Drensteinfurter besser ins Spiel gekommen. Thomas Wellie, der zusammen mit Carsten Scholle SGO-Cheftrainer Dierk Meincke (in Quarantäne) vertrat, sah vor der Pause eine „spielerische Überlegenheit“ der Schwarz-Gelben und nach dem Seitenwechsel eine „relativ zerfahrene“ Begegnung.

Der SVD musste neben Maximilian Groß und Steffen Scharbaum auch auf Alexander Pankok (gelbgesperrt) und Dennis Hoeveler (angeschlagen) verzichten. Im Vergleich zum 2:2 vier Tage zuvor gegen Sönnern rutschten Robin Wichmann und Philipp Ressler für Hoeveler und Pankok in die Startelf.

Kaum Chancen

Die Gäste hatten vor rund 100 Zuschauern zunächst mehr Ballbesitz, konnten daraus aber keine Chancen kreieren. Kapitän Nick Weber hob den Ball übers Tor (34.), der Schuss von Marius Vogel ging vorbei (44.). Beim SVD fiel in einer ereignisarmen ersten Halbzeit vor allem Innenverteidiger Nils Kröger auf – mit zwei starken Tacklings. Nach vorne lief dagegen nichts zusammen.

Die einzige Gelegenheit der Drensteinfurter hatte Valentin Kröger in der 47. Minute, er verfehlte das Tor aber. Ansonsten: Chancen? Fehlanzeige! Erst in der fünfminütigen Nachspielzeit – Alexander Gottwald lag länger verletzt auf dem Platz und musste ausgewechselt werden – gab es noch mal einen Hauch von Torgefahr. Erst schoss Oestinghausens Niklas Senk aus gut 20 Metern drüber, kurz darauf war SVD-Keeper Olaf Woltering zur Stelle und rettete den Punkt. Woltering war ein sicherer Rückhalt, zum ersten Mal in dieser Saison spielte die Hintermannschaft der Stewwerter zu null – im 21. Versuch.

Nächster Gegner

SGO verschlechterte sich durch das Remis auf Rang sieben, der SVD bleibt Tabellenzwölfter und nach der Winterpause zu Hause ungeschlagen. Am Sonntag (27. März) tritt das Team beim Tabellenzweiten TuS Freckenhorst an, das Derby zwischen Oestinghausen und Hultrop ist wegen Corona-Fällen bei den abstiegsbedrohten Gästen abgesetzt.

SVD: Woltering – Wichmann (79. Schulze-Geisthövel), van Elten, N. Kröger, Fröchte – Ressler, Vieira Carreira – V. Kröger, De. Popil, Grönewäller (70. Heitplatz) – Bußmann

SGO: Wamba – Lex, Vogel, Brinker, Limbrock, Gottwald (73. Dieckmann-Großhundorf), Senk, Pipers, Ustaoglu, Scholle, Weber

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