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HSG schnuppert am ersten Saisonsieg

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Von: Patrick Droste

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Max Frey war bei der knappen Heimniederlage bester Werfer der HSG mit sechs Toren.
Max Frey war bei der knappen Heimniederlage bester Werfer der HSG mit sechs Toren. © Siemund

Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt muss nach dem Aufstieg in die Münsterlandliga weiter auf den ersten Sieg warten. Die Mannschaft von Trainer Jörg Kriens verlor gegen die Reserve des ASV Senden knapp mit 23:25 (13:13).

Drensteinfurt – Das Team durfte aber zumindest lange Zeit am ersten doppelten Punktgewinn der Saison schnuppern. „Ein Sieg hätte uns natürlich gut getan. Die Leistung war in Ordnung, die Einstellung passte“, lobte Trainer Jörg Kriens seine Schützlinge.

Die Gastgeber hatten einen guten Start in die Partie erwischt und lagen in der Ascheberger Profilschule bis zur 15. Minute nicht einmal in Rückstand. Über 2:0 (4.) setzte sich die HSG sogar mit drei Toren auf 4:1 ab (7.) und lag auch nach einer Viertelstunde noch mit zwei Treffern in Front (7:5./15.). „Wir waren sofort hellwach“, meinte Kriens. Zum 7:7 schaffte Senden dann erstmals den Ausgleich – und anschließend entwickelte sich bis zum Pausenpfiff eine Begegnung, in der es keinem Team gelang, sich abzusetzen. Meist legte Senden einen Treffer vor, aber immer wieder schaffte die HSG den Ausgleich, so dass beim Spielstand von 13:13 die Seiten gewechselt wurden. „Wir hatten also zur Pause weiter alle Möglichkeiten“, so der Coach. Auch nach dem Wechsel erwischte der Ligaletzte wieder den besseren Start, ging 17:14 (38.), 19:15 (41.) und 20:17 (47.) in Führung. „Beim 19:15 hatten wir die Chance auf das 20:15, verwerfen aber, und anstatt mit fünf Toren vorne zu liegen, waren es dann kurz danach nur noch drei. Das war der Knackpunkt“, ärgerte sich Kriens.

Spannende Schlussphase mit unglücklichem Ausgang

So kassierte sein Team in der 53. Minute zum 21:21 den erneuten Ausgleich, so dass es über 22:22 und 23:23 in die letzten beiden Spielminuten ging, in denen dann der Liga-Neunte das bessere Ende für sich hatte und mit dem 25:23-Sieg die Punkte mit nach Senden nahmen. „Da hatten wir am Ende wirklich etwas Pech“, meinte Kriens. „Da sind uns technische Fehler unterlaufen, die leider von Senden sofort bestraft worden sind.“

Somit steht der Aufsteiger mit lediglich einem Zähler auf der Habenseite weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Am Samstag geht es beim SC DJK Everswinkel weiter.

HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Freier – J. Nöcker, S. Nöcker (2), Freye (6), Spiekermann, Kramm (5), H. Kurzhals (2), Hückenbeck (1), Risthaus, J. Kurzhals (1), Perdun, Sevenich, Zartner (4), Reining, Döller, Kramer (2)

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