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HSG erst nach 20 Minuten im Spiel

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Von: Patrick Droste

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Max Freyer und seine Teamkollegen von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt kämpften sich in Everswinkel nach einem klaren Rückstand wieder heran, mussten die Platte am Ende aber doch als Verlierer verlassen.
Max Freyer und seine Teamkollegen von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt kämpften sich in Everswinkel nach einem klaren Rückstand wieder heran, mussten die Platte am Ende aber doch als Verlierer verlassen. © siemund

Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt verliert in der Münsterlandliga beim SC DJK Everswinkel mit 27:35. Maßgeblich für die Niederlage war besonders die schwache Anfangsphase.

Everswinkel – Nichts zu holen gab es für die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt aufgrund einer überaus schwachen Anfangsphase im Auswärtsspiel der Münsterlandliga beim SC DJK Everswinkel. Beim Tabellendritten unterlag der Aufsteiger mit 27:35 (10:13) und belegt damit mit lediglich einem Zähler auf der Habenseite weiter den letzten Tabellenplatz. „Wenn wir uns die ersten 20 Minuten wegdenken, dann hätten wir gewonnen“, sagte Trainer Jörg Kriens nach der Partie.

Die Gäste waren überaus schlecht in die Partie gestartet, fanden anfangs überhaupt kein Konzept im Angriff und agierten auch in der Deckung ohne die nötige Konsequenz. So lag Everswinkel bereits mit 6:0 in Front, ehe Max Freyer in der zwölften Minute das erste Tor für die Gäste gelang.

„Die ersten 20 Minuten waren für die Tonne“

Bis zum Spielstand von 11:2 gaben die Gastgeber weiter den Ton in der bis dahin einseitigen Begegnung an. „Die ersten 20 Minuten waren für die Tonne“, meinte der Coach, dessen Team danach immer besser in Fahrt kam. „Da lief es dann gut für uns.“ Vor allem Kreisläufer Freyer zeigte sich sehr treffsicher, war letztlich 13-mal für die HSG erfolgreich. „Max war gut drauf. Es ging bei uns viel über den Kreis, und Max hat die Geschenke gerne angenommen“, meinte Kriens.

So schaffte es die HSG, den Rückstand bis zur Pause auf drei Treffer zu verkürzen und hatten vor dem zweiten Durchgang beim Spielstand von 10:13 noch alle Karten in der Hand.

HSG zeigt sich kämpferisch

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste durch einen Siebenmeter von Simon Nöcker sogar bis auf 11:13 heran, ehe Everswinkel wieder einen Zahn zulegte und durch drei Treffer in Serie auf 16:11 davonzog (34.). Und diesen Rückstand schafften die Gäste nicht mehr aufzuholen. Über 18:13 (37.), 25:16 (46.) und 30:20 (51.) baute Everswinkel seine Führung aus und setzte sich am Ende klar mit 35:27 durch. „Nach 20 Minuten Spielzeit wussten wir, wie es geht. Aber da war der Zug leider schon abgefahren“, resümierte der HSG-Trainer, der trotzdem darum bemüht war, die positiven Dinge hervorzuheben und daraus Motivation für die kommenden Aufgaben zu ziehen: „Es ist kein Beinbruch, beim Tabellendritten zu verlieren. Und 27 Tore muss man in Everswinkel auch erst einmal erzielen. Wir haben gesehen, dass wir als Außenseiter immer eine Chance haben und dass noch Leben in der Truppe steckt. Sonst hätten wir es nicht geschafft, nach dem klaren Rückstand zurückzukommen.“

Ascheberg/Drensteinfurt: Freier, J. Nöcker, S. Nöcker (2), Blasig, Freyer (13/5), Kramm (8/1), H. Kurzhals, Huckenbeck (1), Rüsthaus (1/1), 27. J. Kurzhals, Perdun, Sevenich, Zartner (1), Reinig, Ziegelhöfer (1)

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