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HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Mit Vorfreude zum Heimatklub des Trainers

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Von: Günter Thomas

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HSG-Ascheberg-Drensteinfurt_Simon_Noecker_Nummer7 Bild von Siemund
Simon Noecker fehlt der HSG in Nordwalde. © Privat

Für die HSG Ascheberg/Drensteinfurt geht es beim Re-Start nach der Winterpause in der Münsterlandliga zum Ex-Klub des Trainers.

Drensteinfurt – Mit einem Erfolgserlebnis in der Münsterlandliga sind die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt am 16. Dezember in die Winterpause gegangen – und mit einem Erfolgserlebnis würde das Team von Jörg Kriens auch gerne ins neue Jahr starten. Wenn die HSG am Sonntag mit der Partie beim SC 28 Nordwalde (17.15 Uhr/Sporthalle Wichernschule) in die verbleibenden 14 Ligaspiele startet, ist die Motivation sogar gleich in doppelter Hinsicht gegeben. Denn für den Drensteinfurter Trainer ist dies ein ganz besonderes Spiel: „Das ist mein Heimatverein, ich habe über 30 Jahre in Nordwalde gespielt und als Trainer gearbeitet“, sagt Jörg Kriens. „Die Hälfte der jetzigen Mannschaft habe ich in der A- oder B-Jugend noch trainiert, war selbst zwei Jahre Co-Trainer der ersten Mannschaft. Natürlich ist das für mich ein ganz besonderes Spiel.“

Nach seiner Zeit in Nordwalde war Kriens zwei Jahr beim TV Borgholz tätig, ein weiteres bei Preußen Münster, ehe er nach einjähriger Pause zum Ausklang der vergangenen Saison bei der HSG Ascheberg/Drensteinfurt landete. Auch wenn der erste Saisonsieg, 26:24 gegen Havixbeck, Auftrieb gegeben hat und Kriens sich bestens beim SC 08 auskennt, steht für den HSG-Trainer fest: „Favorit sind wir ganz sicher nicht.“ Der Tabellensiebte verfüge über eine starke Mannschaft, die in eigener Halle sogar den Tabellenführer geschlagen habe. „Die Hälfte der Mannschaft habe ich selbst trainiert“, sagt Kriens. „Die haben zwar auch Verletzungspech, sind aber breiter aufgestellt und können auf allen Positionen eins zu eins wechseln. Und sie haben gleich mehrere Rückraumshooter –wenn da einer nicht trifft, trifft der nächste.“

Dennoch empfindet es der Coach als „extrem wichtig, dass wir gegen Havixbeck endlich den ersten Sieg geschafft haben“, auch wenn sich an unserer Situation in der Tabelle dadurch ja nicht viel geändert hat – der Erfolg hat die Stimmung definitiv gehoben“. Getrübt wird diese dadurch, dass mit Simon Noecker, Julius Kurzhals (beide links) und Bennet Kramer (rechts) gleich drei Außenspieler ausfallen werden – zusätzlich zu den Langzeitverletzten, von denen auch keiner zurückkehren wird. „Wir kommen aber auf 14 Spieler – das ist okay“, so Kriens.

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