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HSG Ascheberg/Drensteinfurt in Emsdetten Außenseiter

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Von: Günter Thomas

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Schwere Aufgabe in Emsdetten für HSG-Trainer Jörg Kriens und sein Team.
Schwere Aufgabe in Emsdetten für HSG-Trainer Jörg Kriens und sein Team. © Kay Siemund

Auch am dritten Spieltag der Münsterland ist das dezimierte Team der HSG Ascheberg/Drensteinfurt beim TV Emsdetten am Samstag (18 Uhr) nur Außenseiter.

Drensteinfurt – Drittes Spiel, dritte Chance – wenn auch keine große. Nach der 23:27-Niederlage zum Auftakt bei der SG Sendenhorst und dem deutlichen 19:30 bei der DJKE Hiltrup ist die HSG Ascheberg/Drensteinfurt auch in ihrem dritten Saisonspiel in der neu gegründeten Münsterlandliga nur Außenseiter. Beim TV Emsdetten III (Samstag/18 Uhr) trifft die HSG auf eine ausgesprochene „Wundertütentruppe“, weiß Trainer Jörg Kriens nicht so recht, was er vom Gegner halten soll. „Da sind einige Spieler aus der zweiten Mannschaft in den Kader heruntergekommen“, sagt er und kommt daher trotz der wechselnden Besetzungen der Gastgeber zu dem Urteil: „Ich halte die für eine ganz starke Truppe.“

Zwar ist der TVE zuletzt beim Tabellenführer SC DJK Everswinkel mit 37:28 deutlich unter die Räder gekommen. Auf der anderen Seite gelang dem Team in eigener Halle zu Beginn der Saison ein 17:16-Erfolg über eben jene Hiltruper Mannschaft, gegen die die HSG zuletzt chancenlos war.

Ein weiteres Thema ist die Harz-Problematik. Denn während bei den Heimspielen nicht geharzt werden darf, ist das bei der Drittvertretung des des Zweitliga-Absteigers Gang und Gäbe. „Aber das Thema ist ja schon ausgelutscht“, so Kriens. „Und in der Abwehr ist es ja ziemlich egal, ob geharzt wird oder nicht.“

Genau da muss die HSG auf der Höhe sein, wenn sie die ersten Punkte der Saison einfahren möchte. „Wir müssen auf einen guten Tag hoffen und die richtige Einstellung zeigen“, sieht Kriens sein Team als Außenseiter, der sich aber im Vorfeld nicht aufgeben mag. „Mal gucken, was dann machbar ist. In dieser Saison ist ja jeder Punktgewinn für uns ein Riesenerfolg.“

Dieses Mal ein Spieler mehr

Denn an der personellen Situation wird sich bis auf Weiteres nichts ändern. „Wir haben dieses Mal elf Spieler – einen mehr als vergangene Woche. Aber fünf mehr bräuchten wir eigentlich schon“, sagt der Coach. Neu zum Kader stoßen wird Rechtsaußen Johannes Nöcker aus der A-Jugend. Ansonsten fehlen weiterhin sieben Spieler des Kaders. „Ich hoffe, dass sich die Lage irgendwann wieder etwas bessern wird“, sagt Kriens. „Dass der eine oder andere wieder gesund wird. Es sind ja nicht alle langzeitverletzt. Aufgeben ist jedenfalls keine Option.

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