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HSG heiß wie Frittenfett aufs Derby

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Von: Matthias Kleineidam

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Groß war der Jubel: Das jüngste Derby gewann die HSG Ascheberg/Drensteinfurt im Februar 2020 mit 25:24. Foto: Siemund
Groß war der Jubel: Das jüngste Derby gewann die HSG Ascheberg/Drensteinfurt im Februar 2020 mit 25:24. © Siemund

„Derbytime“ steht auf der Facebook-Seite der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Beim Heimspieltag der Handballteams richten sich die Blicke vor allem auf die Bezirksliga-Partie der ersten Mannschaft.

Bezirksliga 2 Münsterland: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – ASV Senden II (Sonntag, 18 Uhr). Kam die Klatsche zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt oder war sie ein Wachmacher zur rechten Zeit? Diese Frage wird am Sonntagabend in der Halle der Profilschule Ascheberg beantwortet, wenn die Handballer der HSG im Derby auf die zweite Mannschaft aus Senden treffen.

Die 21:31-Pleite bei Preußen/Borussia Münster wurde am Dienstagabend im Training aufgearbeitet. „Wir haben das Spiel kurz analysiert“, sagt Trainer Heinz Huhnhold. „Wir haben mit der sehr offensiven Deckung Schwierigkeiten gehabt und einen gebrauchten Tag erwischt.“ Immerhin steigerte sich die Spielgemeinschaft nach der Pause. „Die zweite Halbzeit ging zwar mit 14:18 verloren, war aber etwas besser“, so Huhnhold. Der Fokus im Training lag darauf, die Defensive zu stärken. Denn 144 Gegentore in fünf Partien sind eindeutig zu viel.

Sie stehen zu Recht dort oben.

Heinz Huhnhold

Während die HSG mit zwei Siegen und drei Niederlagen – keine unheimlich schlechte Bilanz für einen Aufsteiger – Drittletzter ist, führt Senden II die Tabelle ungeschlagen an. Hauchdünnen Siegen gegen die DJK Coesfeld (32:31) und Friesen Telgte II (27:26) folgte ein Remis bei Gremmendorf/Angelmodde. Zuletzt gab es einen 26:22-Erfolg beim Vorletzten BSV Roxel und ein ungewöhnliches 19:14 gegen das sieglose Schlusslicht Westfalia Kinderhaus II. „Sie stehen zu Recht dort oben“, sagt Huhnhold. Unschlagbar sei die ASV-Reserve aber nicht. „Wenn wir einen guten Tag haben, brauchen wir uns nicht verstecken“, unterstreicht der Coach aus Hamm. Außerdem sei „jeder heiß auf das Derby“.

--- Die Bezirksliga 2 ---

Wer zum Kader gehört, entschied sich erst nach der Abschlusseinheit am Freitagabend. Am Donnerstag standen (noch) 18 Spieler zur Verfügung. Pius Risthaus ist nach seiner Verletzung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Ob der A-Jugendliche gegen Senden II dabei sein wird, ließ Huhnhold offen.

Aushilfe Czapla

Frauen, Kreisliga 2 Münsterland: HSG – TV Friesen Telgte (Sonntag, 16 Uhr).

Den Vorbericht zum Spiel der Frauen gibt es im Westfälischen Anzeiger (WA Drensteinfurt 5. November).

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