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HSG-Frauen beenden die Saison mit Spiel beim Spitzenreiter

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Von: Matthias Kleineidam

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Vollen Einsatz müssen die Frauen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, hier Rieke Albersmeyer, bei Preußen/Borussia Münster zeigen.
Vollen Einsatz müssen die Frauen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, hier Rieke Albersmeyer, bei Preußen/Borussia Münster zeigen. © Kay Siemund

Eineinhalb Monate hatten sie Pause, an diesem Donnerstag sind die Handballerinnen der HSG noch einmal gefordert – zum letzten Mal in dieser Saison. Die Aufgabe ist verdammt schwer: Die Spielgemeinschaft tritt beim Spitzenreiter in Münster an. Und für den geht es noch um was.

Frauen, Kreisliga Staffel 2: HSG Preußen/Borussia Münster – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Donnerstag, 19.45 Uhr). Preußen/Borussia kommt auf elf Siege und zwei Niederlagen. Mit 22:4 Punkten liegt das Team knapp vor Borussia Darup (22:6). Weil die Münsteranerinnen aber das direkte Duell mit dem aktuellen Tabellenzweiten aus Darup verloren haben, müssen sie gegen die HSG mindestens ein Remis holen, um auf Platz eins zu bleiben und die Chance auf den Aufstieg in die Bezirksliga (heißt bald Münsterlandliga) zu wahren. Die Tabellenersten beider Kreisliga-Staffeln spielen in einer Play-off-Runde (Hin- und Rückspiel) um einen freien Platz. Souveräner Meister der Staffel 1 ist der TV Emsdetten (24:0 Punkte).

Das Duell zwischen Preußen/Borussia und Ascheberg/Drensteinfurt ist die letzte Begegnung, die in der Staffel 2 ausgetragen werden muss. „Mal gucken, was geht“, sagt HSG-Trainer Jochen Bülte und formuliert das Ziel so: „Wir wollen den Favoriten ein bisschen ärgern.“ Es werde auf jeden Fall „nicht leicht. Das ist eine eingespielte Truppe.“ Das Hinspiel verloren Maike Schlamann, Janine Große Westermann und ihre Teamkolleginnen mit 15:20. Personell sah es am Mittwoch gut für das Spiel aus. „Ich habe eine volle Bank“, so Bülte.

Wir wollen den Favoriten ein bisschen ärgern.

Jochen Bülte

An der Platzierung wird die HSG nichts mehr ändern können. Sie würde bei einem Sieg zwar nach Punkten mit Gremmendorf/Angelmodde (12:16) gleichziehen, aber Tabellensechster bleiben, weil sie beim direkten Vergleich den Kürzeren zieht. Für das Bülte-Team bedeutet das, dass es auch in der nächsten Saison in der Kreisliga antreten wird. Gremmendorf/Angelmodde bestreitet als Fünfter ein Relegationsspiel um ein Ticket für Münsterlandklasse (neue Kreisoberliga).

Coach Bülte war nach der eineinhalbmonatigen Pause in der Meisterschaft im Urlaub und erst am Dienstag wieder beim Training. Nach dem letzten Spiel in Münster werden die HSG-Frauen erneut die Füße hochlegen. „Im Juni machen wir komplett Pause“, sagt Bülte.

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