Fußball

Holger Kürpick bleibt Trainer der Frauen von Fortuna Walstedde

Ist seit 2019 Trainer von Fortuna Walsteddes Frauen: Holger Kürpick. Foto: Kleineidam
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Ist seit 2019 Trainer von Fortuna Walsteddes Frauen: Holger Kürpick.

Die Verantwortlichen für den Frauenfußball bei Fortuna Walstedde setzen auf Kontinuität. Die Zusammenarbeit mit Holger Kürpick wird verlängert. 

Walstedde – Der 45-Jährige aus Welver im Kreis Soest wird auch in der Saison 2021/22 an der Seitenlinie stehen und damit im Sommer in sein drittes Jahr als Trainer der Kreisliga-Mannschaft gehen. Ob die erneut als Spielgemeinschaft (SG) Walstedde/Heessen starten wird, ist dagegen noch nicht geklärt.

„Holger macht auf jeden Fall weiter“, teilte die Koordinatorin für den Frauenfußball bei Fortuna, Franziska Homann, auf Anfrage von WA.de mit und begründete die Entscheidung, mit Kürpick zu verlängern, so: „Die Zusammenarbeit hat sich einfach bewährt. Wir geben ihm die Chance, weiter mit uns zu arbeiten und mal eine komplette Saison zu absolvieren.“ Die aktuelle Spielzeit könne man kaum bewerten, so Homann.

Details waren noch zu klären

Auch Kürpick musste nicht lange überlegen, ob er weitermacht. „Das war keine Frage und schon lange so angedacht, aber wir wollten erst noch ein paar Details klären. Es ging um die Kaderplanung und die Kooperation mit Heessen“, sagt der Inhaber der C-Lizenz und hofft, dass der Kader zusammenbleibt.

Kürpick ist seit 2019 Coach der Fußballerinnen. Nach der Trennung von Daniel Stratmann im Winter 2018/19 und dem Klassenerhalt mit Interimscoach Martin Averkamp hatte er das Amt übernommen und war nach zehn Jahren zurückgekehrt. Von 2006 bis Ende 2009 war er bereits für Fortuna tätig gewesen.

22 Meisterschaftsspiele in 21 Monaten

Weil die vergangene Saison wegen der Covid-19-Pandemie abgebrochen und die aktuelle aus dem gleichen Grund unterbrochen wurde, hat Kürpick in den 21 Monaten erst 22 Meisterschaftsspiele mit seinem Team absolviert: 18 in der Bezirks- und vier in der Kreisliga. „Ich bin jetzt fast zwei Jahre da und habe noch keine ganze Saison hintereinander gekriegt“, sagt Kürpick genervt.

Dass es in der 16 Mannschaften umfassenden Staffel des Kreises Unna/Hamm noch zu einer Wertung kommt, ist so gut wie ausgeschlossen. „Das wird nichts mehr“, ist sich Kürpick sicher. Denn mehr als fünf Partien hat kein Team bislang bestritten. Damit die Ergebnisse gewertet werden können, müsste jede Mannschaft bis Ende Juni im Schnitt noch elf Spiele bestreiten. Dabei ist an Mannschaftstraining und eine vernünftige Vorbereitung angesichts der Corona-Zahlen noch längst nicht zu denken.

Weiter als SG oder wieder im Alleingang?

Um Kürpick bei seiner Arbeit zu unterstützen und ein wenig zu entlasten, sind die Verantwortlichen auf der Suche nach einem Co-Trainer. „Wir wollen auf jeden Fall noch einen zweiten Mann mit dabei haben“, sagt Homann und fügt hinzu: „Gerne auch eine Frau oder sogar eine Spielertrainerin. Wir sind für alles offen.“

In Klärung sei noch, „ob und wie wir mit Heessen weiter zusammenarbeiten“, sagt Franziska Homann. Die Koordinatorin hofft, in Kürze mehr sagen zu können. Mangels Spielerinnen war Fortuna Walstedde im Bereich Frauenfußball zur aktuellen Saison eine Spielgemeinschaft mit dem SVE Heessen aus dem benachbarten Stadtbezirk Hamms eingegangen. Allerdings war davon auf dem Platz nicht viel zu sehen. Die meisten Spielerinnen, die zum Einsatz kamen, waren in der Vorsaison für Fortuna aufgelaufen.

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