Aschwer mit „neuen Grenzerfahrungen“

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Dr. Hermann Aschwer

Ameke - Dr. Hermann Aschwer, seit 1983 Triathlet, ist wieder sportlich unterwegs gewesen - und wie.

Der 68-Jährige aus Ameke hat innerhalb von nur drei Wochen im Alpenraum und im Sauerland sechs Läufe mit insgesamt 5200 Höhenmetern (HM) und 139 Kilometer bestritten. Dabei habe er „zum ersten Mal Grenzerfahrungen“ gemacht, sagte Aschwer gegenüber dem WA.

Zunächst standen an einem Wochenende im Sauerland am Samstagsnachmittag ein 21-km-Lauf mit 500 Höhenmetern auf dem Programm. Am Sonntagsmorgen absolvierte Aschwer die gleiche Distanz. Beide Läufe waren als Training für das folgende Event gedacht.

„Das erste und letzte Mal gemacht“

Denn zwölf Tage später startete er bei der Tour de Tirol, einem Lauf-Highlight im österreischen Söll, bei dem an drei Tagen drei Etappen mit insgesamt 75 km und 3700 Höhenmetern zurückzulegen sind. Los ging es am Freitagabend mit einem 10-km-Lauf (300 HM). Der Bergmarathon am Samstagsmorgen (42,195 km mit 2150 HM) und der Trailrun am Sonntagsmorgen (23 km mit 1250 HM) schlossen sich an. Beim Trailrun liefen die Teilnehmer auf Schotterwegen und insgesamt nur zwei Kilometern Asphalt Richtung Pölven und zurück nach Söll. Für Aschwer gab es dabei „neue Grenzerfahrungen“. „Das hatte ich eigentlich bislang noch nicht erlebt. Es ging steil bergauf und bergab. Man musste jeden Schritt genau setzen“, sagte Aschwer, der für einen Ein-Kilometer-Abschnitt 23 Minuten benötigte. „Das habe ich das erste und letzte Mal gemacht. Ich muss mich nicht mehr beweisen.“ Dass man derartige Läufe nur als sehr erfahrener Ausdauersportler machen könne, verstehe sich von selbst. Obwohl der Leistungsgedanke bei dem Drensteinfurter nicht mehr zähle, erreichte er als ältester Teilnehmer eine Platzierung im Mittelfeld der Gesamtwertung. Viele Starter gaben auf.

Sechs Tage nach der Tour de Tirol war Hermann Aschwer erneut im Einsatz - diesmal wieder im Sauerland. 22 Kilometer mit 500 Höhenmeteren galt es in Schmallenberg zu bewältigen.

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