Handball

Zwei Teams, ein Ziel: Verfolger abschütteln

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Yannick Pannott visiert mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt im Spiel beim Tabellensechsten SC Nordwalde den dritten Sieg in Serie an.

Mit direkten Verfolgern bekommen es die Seniorenteams der HSG Ascheberg/Drensteinfurt am Wochenende zu tun. Während die Handballer beim SC Nordwalde ihren Lauf fortsetzen möchten, wollen die Frauen den 1. HC Ibbenbüren II abschütteln.

Kreisliga Münster 2: SC Nordwalde – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 15.15 Uhr). Es läuft: Die HSG hat schon jetzt fast so viele Siege (neun) gefeiert wie in der kompletten vergangenen Saison (elf). Und ist nach den beiden Erfolgen bei Westfalia Kinderhaus II (32:22) und gegen Senden II (25:24) auf dem besten Weg, sich für die neue Kreisoberliga im Handballkreis Münster zu qualifizieren. Sechster muss die Spielgemeinschaft ihrem Trainer Volker Hollenberg zufolge werden, aktuell ist sie mit 18:10 Punkten Vierter.

An diesem Wochenende kommt es in der Sporthalle der Wichernschule zum Duell mit einem direkten Konkurrenten. Gastgeber Nordwalde steht mit 17:9 Zählern an sechster Stelle. Das Team des SCN hat nur vier Niederlagen in 13 Spielen kassiert und lediglich eine der vergangenen sieben Partien verloren – Mitte Januar beim ASV Senden II (20:27). Zuletzt gab es ein 38:26 bei Sparta Münster II.

Nordwalde sei körperlich stark und agiere in der Abwehr mit „gesunder Härte“, sagt Hollenberg respektvoll. Außerdem habe der Gegner einen breiten, gleichmäßig gut besetzten Kader. „Sie sind daher in der Lage, über 60 Minuten das Tempo hochzuhalten“, sagt der HSG-Coach. Allerdings habe Nordwalde „häufiger Phasen, in denen so gut wie nichts läuft. Dann hat der Gegner die Chance, sich abzusetzen – wenn man bis dahin auf Augenhöhe war.“

Im Hinspiel trafen sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, nach dem 26:26 setzte sich die HSG auf 31:27 ab. Personell steht einem erneuten Sieg nichts im Weg. „Bei uns ist Jan Schemmelmann weiter verletzt, ansonsten sind wir komplett“, sagt Hollenberg.

„Alles raushauen“

Frauen, Kreisliga Münster 1: 1. HC Ibbenbüren II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 15.15 Uhr). Nach dem 28:26-Sieg gegen den SC Greven 09 II und einem spielfreien Wochenende geht es für die Handballerinnen mit einem wichtigen Spiel weiter. „Das ist ein Gegner, der hinter uns steht und den wir auf Distanz halten müssen“, sagt Trainer Heinz Huhnhold über die zweite Mannschaft Ibbenbürens.

Die ist als Achter direkter Verfolger der HSG und hat einen Punkt weniger auf dem Konto. Beide Teams kommen auf fünf Siege, das Torverhältnis ist ebenfalls fast identisch (254:279 und 243:280). „Das ist eine gute Kreisliga-Mannschaft“, sagt Huhnhold. Davon war nach einem vielversprechenden Saisonstart aber lange Zeit nichts zu sehen. Nach sechs größtenteils deutlichen Niederlagen in Serie gelang zuletzt immerhin ein 15:14-Erfolg beim Schlusslicht TSV Ladbergen II.

„Wir müssen unser Spiel machen und alles raushauen, um die lange Heimreise mit zwei Punkten anzutreten“, fordert Huhnhold. Auf jeden Fall muss die HSG ganz anders auftreten als im Hinspiel (12:16). Die Ausbeute in Hälfte zwei: nur magere fünf Tore. „Wir haben sieben, acht Mal Holz getroffen. Das muss sich bessern.“

Marieke Breuer und Alexandra Wenning werden dem Tabellensiebten in der Halle der Michaelschule in Ibbenbüren-Bockraden ebenso fehlen wie Wiebke Entrup, die kürzlich operiert worden ist. Hinter den Einsätzen von Judith Pannock und Julia Feige stehen Fragezeichen.

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