Handball

„Sehr wichtig“ für die Quali zur neuen Kreisoberliga

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Yannick Pannott trifft mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt am Sonntagabend auf Grün-Weiß Nottuln. 

Drensteinfurt – Die Ziele sind klar definiert. Die Kreisliga-Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt wollen gegen GW Nottuln im fünften Heimspiel den fünften Sieg, die Frauen in Saerbeck den Schwung aus der Partie in Ladbergen mitnehmen.

Kreisliga Münster 2: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SV DJK Grün-Weiß Nottuln (Sonntag, 18 Uhr).  Favorisiert geht die erste Mannschaft ins letzte Heimspiel des Jahres. Und dieser Rolle will respektive muss sie gerecht werden. Denn die Punkte werden dringend gebraucht. „Es ist ein sehr wichtiges Spiel, um den sechsten Tabellenplatz, der für die Quali zur neuen Kreisoberliga berechtigt, abzusichern“, betont Trainer Volker Hollenberg.

Die HSG ist aktuell sogar Tabellenfünfter, der Gast aus Nottuln mit drei Zählern Rückstand Siebter. Drei von acht Spielen haben die Grün-Weißen gewonnen, seit vier Partien sind sie aber sieglos. Nach drei Niederlagen in Serie kamen sie zuletzt trotz einer deutlichen Führung nur zu einem 25:25-Unentschieden gegen Sparta Münster II.

„Nottuln ist eine Mannschaft, die über den Kampf kommt und eine gute Abwehr stellt“, sagt Hollenberg über den Gegner. Er verspricht den Zuschauern in der Halle der Profilschule: „Wir werden alles reinwerfen, um zu gewinnen – gegen einen Gegner, den wir zu Hause schlagen müssen.“ Es wäre der fünfte Sieg im fünften Heimspiel der Saison. „Mit dann 12:6 Punkten wären wir im Soll“, so Hollenberg.

Nach der 25:32-Niederlage beim Spitzenreiter BSV Roxel füllt sich der Kader wieder. In Münster fehlten unter anderem Mark Ziegelhöfer und Lukas Reining, Henning Kurzhals fiel während der Partie verletzt aus. „Sonntag volle Kapelle“, sagt der HSG-Coach zur Personalsituation.

Frauen „müssen“ in Saerbeck siegen

Frauen, Kreisliga Münster 1: SC Falke Saerbeck – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 18 Uhr).  Die Strecken ähneln sich: Eine Woche nach dem Spiel in Ladbergen fahren die Handballerinnen ins nur zehn Kilometer entfernte Saerbeck. Die Autobahnausfahrt ist die gleiche, gegen ein ähnliches Ergebnis hat Heinz Huhnhold nichts einzuwenden. „Die stehen vor uns und wir wollen, dass sie hinter uns stehen“, sagt Huhnhold vor dem Duell zweier direkter Tabellennachbarn.

Die HSG kommt als Achter auf 7:9 Zähler, Saerbeck hat erst sieben Spiele bestritten und ein ausgeglichenes Punktkonto. Die Zielsetzung ist daher eindeutig formuliert: „Wir müssen gewinnen, wenn wir oben dranbleiben wollen“, sagt Huhnhold. Unter die ersten sechs im Ranking müssen Sophia Bultmann und Co. kommen, um sich für die neue Liga zu qualifizieren. Zuletzt lief es ganz gut für das Team der Spielgemeinschaft. Drei Punkte holten die HSG-Frauen aus den jüngsten beiden Spielen.

Der Gegner ist allerdings noch besser drauf. Der SC Falke hatte die ersten drei Spiele alle verloren, ist seitdem aber ungeschlagen. In dieser Zeit gab es deutliche Siege gegen Ladbergen II, Greven 09 II und den 1. HC Ibbenbüren II sowie ein achtbares 24:24 gegen den Tabellenzweiten SC Hörstel.

Hannah Lohmann und Janine Große Westermann sind zurück im Kader der HSG, dafür fehlt Tabea Holtkamp. Die Torhüterin ist im Urlaub. Rieke Albersmeyer fällt aus privaten Gründen aus, Alexandra Wenning berufsbedingt. Julia Bultmann und Wiebke Entrup sind weiterhin verletzt.

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