Handball

Führung verspielt: Hektische Schlussphase schadet HSG

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Julia Bultmann (am Ball) traf im Heimspiel gegen Sparta Münster II vier Mal.

Drensteinfurt - Frauen, Kreisliga Münster, Meisterrunde: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – Sparta Münster II: 20:24 (8:8). Als die 48. Minute lief, sah es so aus, als würden die Handballerinnen der HSG erfolgreich ins neue Jahr und in die Meisterrunde starten. Julia Bultmann hatte das 17:14 erzielt.

Doch danach lief bei den Gastgeberinnen nichts mehr zusammen. Sie kassierten sieben Tore in Serie und lagen drei Minuten vor dem Ende 17:21 hinten. Vier Treffer Rückstand waren es auch am Ende.

Heinz Huhnhold hatte eine Erklärung für den Einbruch. „Wir wurden vorne zu hektisch“, sagte der Trainer der HSG. Sein Team habe den Münsteranerinnen, die sich als Dritter der Vorrunden-Gruppe A qualifiziert hatten, die Bälle einfach zugespielt. „Das hat Sparta ausgenutzt.“ Zudem habe der Schiedsrichter „ein bisschen die Kontrolle verloren“.

Alles in allem hätten sich beide Mannschaften aber ein „gutes Spiel“ geliefert, sagte Huhnhold. Einen großen Vorwurf machte der Hammer seinen Mädels nicht. „Sie haben gekämpft.“ Aus einer 3:0-Führung (8.) wurde ein 3:4-Rückstand (12.). Im Anschluss konnte sich keiner bis zur Pause absetzen. Mehrmals traf die HSG den Pfosten.

Auch im zweiten Durchgang blieb es zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe die Spielgemeinschaft nach dem 13:13 (43.) auf 17:14 davonzog und dann völlig den Faden verlor – und das Heimspiel.

Sparta Münster II (6:4 Punkte) verbesserte sich in der Tabelle auf Position vier, Ascheberg/Drensteinfurt (4:6) ist Sechster. Am kommenden Wochenende haben die HSG-Frauen spielfrei. Weiter geht es am Sonntag, 27. Januar (18 Uhr), in Ascheberg gegen den Letzten SC Greven 09 II (1:9).

HSG: Lohmann, Krumminga – B. Schmidt (5 Treffer), Breuer (4), Bultmann (4/1 per Siebenmeter), Israel (2), Entrup (2), Pannock (1), Eickmeyer (1), Schlamann (1), J. Schmidt, Wenning, van Roje

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