HSG-Damen verlieren und müssen bangen

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Melina Borgmann kassierte mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt im 20. Spiel der Saison bereits die 14. Niederlage. Der Abstieg droht, zwei Spieltage stehen noch aus.

Drensteinfurt - Frauen, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – HSG Hohne/Lengerich: 22:26 (8:15). Eine Niederlage, die doppelt bitter ist, kassierten die HSG-Damen.

Denn während sie im Kampf um den Klassenerhalt leer ausgingen und punktgleich mit dem Schlusslicht SC Falke Saerbeck wieder Tabellenvorletzter sind, gewannen die direkten Konkurrenten SuS Stadtlohn und TB Burgsteinfurt II.

Die Spielgemeinschaft zeigte in eigener Halle zwei Gesichter. In der ersten Hälfte machte sie es sich ab dem 4:4 selber schwer, indem sie die sich bietenden Chancen nicht nutzte. „Unser Wurfverhalten in der ersten Halbzeit war miserabel“, sagte der HSG-Verantwortliche Volker Hollenberg. So zogen die Gäste zunächst auf 4:9 davon. Mit einem Sieben-Tore-Rückstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern ein anderes Bild. Die Gastgeberinnen spielten ganz nach dem Motto „alles oder nichts“. Hollenberg stellte die Abwehr offensiv um. Jede Spielerin hatte eine eigene Gegnerin. Das brachte Hohne/Lengerich vollkommen aus dem Konzept. „Die offenen Deckung hat gut funktioniert – war aber auch kräftezehrend“, so Hollenberg. Bis auf 16:17 kam die Spielgemeinschaft ran. Der Kampfgeist wurde aber nicht belohnt. Am Ende fehlten den Gastgeberinnen einfach die Körner, um zu punkten.

Tore: Borgmann (5), Tillmann, Vogelsang (je 4), Schmidt, Hartmann (je 3), Kliewe (2), Sesler (1)

Männer, Bezirksliga 3: DJK Eintracht Hiltrup – HSG: 26:31 (12:16). 1:4 lag die erste Herrenmannschaft in Hiltrup zurück. Dann stellte HSG-Coach Hollenberg die Abwehr um. Die offensive 5:1-Deckung wurde in eine defensivere 6:0-Formation gewechselt. Das fruchtete – die Spielgemeinschaft glich noch in der ersten Spielhälfte aus und ging bis zur Pause mit vier Toren in Führung. „Die Umstellung der Abwehr war ein gutes Mittel gegen Hiltrup. Danach waren die ohne Plan“, so Hollenberg. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nicht nach. Hiltrup kam zwar noch einmal ran, konnte die Partie aber nicht drehen. „Trotz unserer dünnen Besetzung haben wir souverän gespielt“, freute sich Hollenberg nach dem zwölften Saisonsieg des Tabellensiebten. - mt

Tore: Müller (11), Kramm, Welzel (je 5), Kleibolt, Lohmann (je 4), Logermann (2)

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