HSG-Damen erobern Platz zwei zurück

+
Britta Schmidt (am Ball) steuerte vier Treffer zum Derbysieg der HSG-Bezirksliga-Handballerinnen gegen die SG Sendenhorst bei.

DRENSTEINFURT - Frauen, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt - SG Sendenhorst: 17:13 (5:7). Im Derby lief es für die HSG-Damen erst gar nicht rund. Nach der Pause drehten sie aber auf. „Erst pfui, dann hui. Das war ein erwartet schwerer Gang“, resümierte Trainer Jochen Bülte. Sein Team eroberte durch den Sieg gegen seinen Ex-Klub Platz zwei zurück und ist nun punktgleich mit Everswinkel II und Ammeloe/Ellewick.

In der ersten Halbzeit blieben die Gastgeberinnen im Angriff vollkommen unter ihren Erwartungen. Obwohl die Defensive gut stand, schaffte es die Spielgemeinschaft nicht, vorne Akzente zu setzen. Es fand fast überhaupt kein Spielaufbau statt, der Favorit produzierte viel zu viele technische Fehler. Und wenn es mal Chancen gab, wurden die nicht konsequent genutzt. Bis zum Seitenwechsel verbuchte die HSG nur fünf Tore. Die Sendenhorsterinnen waren mit sieben Treffern auch nicht viel besser.

Sechs Tore in Serie sorgen für die Wende

Die zweiten 30 Minuten begannen positiver. Durch sechs Tore in Folge gingen die Gastgeberinnen in Führung. Nun waren sie wach und spielten schneller. Die SG versuchte dagegenzuhalten, doch die HSG-Abwehr ließ nur wenig zu. Beim 13:11 schien es noch mal spannend zu werden, die Spielgemeinschaft behielt im Nachbarschaftsduell aber einen kühlen Kopf und siegte 17:13.

HSG-Tore: Kliewe (8), Schmidt (4), Terveer, Feige, Hartmann, Vogelsang, Tillmann

Männer, Bezirksliga 3: HSG - SV Vorwärts Gronau: 33:24 (17:12). Einen wichtigen Sieg feierten die HSG-Herren. Der Tabellendritte war zu Gast, gegen den die Spielgemeinschaft erst vor sechs Wochen das Hinspiel knapp verloren hatte. Diesmal hatte das Team von Coach Volker Hollenberg jedoch mehr Kraft, holte den zwölften Saisonsieg und verbesserte sich auf Platz fünf. Der Rückstand auf Gronau beträgt nur noch zwei Zähler.

Die HSG lag zunächst 4:6 hinten, schaffte dann aber einen 7:0-Lauf zur 11:4-Führung. Eine starke Abwehr und eine gute Torhüterleistung von Oliver Sevenich sorgten dafür, dass die Gastgeber durch viele Gegenstöße zum Erfolg kamen. Nach der Pause führte die HSG ständig mit mindestens vier Toren (21:17, 25:21), ehe sie einen Endspurt zum 33:24 hinlegten. In den letzten Minuten ging Marc Broek ins Tor und hielt zwei Siebenmeter.

Alexander Kramm hatte eine starke Quote vom Punkt (sieben von sieben). Ansonsten sahe Trainer Hollenberg „eine ausgeglichene Mannschaftsleistung des recht knappen Kaders“ und „sicher eine der beste Saisonleistungen“. Nächster Gegner ist Spitzenreiter Gremmendorf/Angelmodde. - mt/mak

HSG-Tore: Kramm (11), Müller (7), Lohmann (5), Kleibolt, Logermann (je 4), Gossheger (2)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare