Handball

Können die HSG-Frauen den Überflieger der Liga ärgern?

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Julia Bultmann trifft mit der HSG auf den Tabellenführer SC Münster 08.

Drensteinfurt - Als krasser Außenseiter gehen die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt in den nächsten Spieltag. Die Frauen erwarten mit dem SC Münster 08 den Überflieger der Liga.

Frauen, Kreisliga Münster, Meisterrunde: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SC Münster 08 (Sonntag, 18 Uhr). Selbstkritik war bei den Frauen angebracht in dieser Woche – nach der 18:20-Pleite beim Tabellenvorletzten SW Havixbeck. „Wir wissen, was wir verkehrt gemacht haben“, sagt Trainer Heinz Huhnhold. Mit „wir“ meint er nicht nur seine Spielerinnen, sondern auch sich. Eine erste Reaktion auf den schwachen Auftritt gab es im Training. „Die Mädels haben gut mitgemacht und das umgesetzt, was ich sehen wollte“, erklärt Huhnhold.

Am Sonntag muss sich die HSG ganz anders präsentieren, will sie eine weitere herbe Enttäuschung verhindern. Der souveräne Spitzenreiter aus Münster kommt nach Ascheberg. Sieben Spiele, sieben Siege – mehr geht nicht. „Die marschieren nach Belieben durch“, ist sich auch Huhnhold der Stärke des Gegners bewusst.

30 Tore im Schnitt pro Spiel

Nullacht hat alle Partien mit mindestens drei Toren Vorsprung gewonnen, die jüngsten vier sogar mit mindestens zehn Treffern. Insgesamt kommen die Münsteranerinnen auf 206 Buden, also fast 30 im Schnitt. Die HSG musste sich bislang mit gerade mal 18 Toren pro Spiel begnügen.

Dennoch ist Huhnhold der Meinung: „Wir können dem Favoriten Paroli bieten.“ Dafür müsse sein Team allerdings einen „richtig guten Tag erwischen“ und die Fehler minimieren. Am Kader dürfte sich wenig ändern. Nur die eine oder andere, die in der Klausurenphase steckt, droht auszufallen.

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