Handball

HSG Ascheberg/Drensteinfurt legt an der frischen Luft wieder los

Vor siebeneinhalb Monaten waren Julius Kurzhals und die HSG Ascheberg/Drensteinfurt letztmals im Einsatz.
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Vor siebeneinhalb Monaten waren Julius Kurzhals und die HSG Ascheberg/Drensteinfurt letztmals im Einsatz.

Die Kreisliga-Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt wollen an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga teilnehmen und bekämen es mit nur einem Gegner zu tun. Doch weiterhin ist unklar, ob es zum Entscheidungsspiel kommen wird. „Die Aufstiegsrunde ist noch in der Schwebe“, sagt HSG-Trainer Heinz Huhnhold.

Drensteinfurt – Seit Januar steht fest, dass die reguläre Saison im Handballkreis Münsterland nicht fortgesetzt wird. Es soll allerdings Aufstiegsrunden und kleine Gruppen für die anderen Mannschaften, die noch spielen wollen, geben. Kreisligist HSG Ascheberg/Drensteinfurt will an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga teilnehmen und bekäme es mit nur einem Gegner zu tun. Doch weiterhin ist unklar, ob es zum Entscheidungsspiel kommen wird.

„Die Aufstiegsrunde ist noch in der Schwebe“, sagt HSG-Trainer Heinz Huhnhold, der mit der ersten Herrenmannschaft der Spielgemeinschaft zuletzt am 11. Oktober in der Liga im Einsatz war – also vor mittlerweile siebeneinhalb Monaten. Laut den Verantwortlichen des Handballkreises sollen die Aufstiegsrunden spätestens am 4. Juli beendet sein, außerdem müsse eine vernünftige Vorbereitung möglich sein. „Ob das alles hinhaut, ist fraglich“, sagt Huhnhold. „Ich würde es mir wünschen.“

Das ist alles mit Vorsicht zu genießen.

Heinz Huhnhold

Der HSG-Coach ist der Hoffnung, dass er und sein Team aufgrund der stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 im Kreis Coesfeld in Kürze zumindest wieder in die Ascheberger Halle dürfen – auch wenn fürs Training unterm Dach ein negativer Schnelltest erforderlich ist. Da sich an der Nordkirchener Straße 8 ebenfalls ein DRK-Testzentrum befindet, dürfte das kein Problem sein. „Das ist praktisch. Wir könnten uns direkt vor dem Training testen lassen“, sagt Huhnhold. Bei aller Vorfreude hält er den Ball noch flach: „Das ist alles mit Vorsicht zu genießen.“ Schließlich sei die Pandemie noch nicht zu Ende.

Krafttraining per Videokonferenz

Um die ersten Grundlagen für eine mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu schaffen, bat Huhnhold seine Jungs in dieser Woche wieder zum Training – an der frischen Luft. „Bislang haben wir nur Online-Krafttraining gemacht. Ich freue mich darauf, dass es draußen wieder losgeht, ich die Leute mal wieder sehe und die Jungs ans Laufen kriege“, sagt der Hammer. Er plant, dienstags und donnerstags Einheiten zu absolvieren. „Fürs Erste draußen. Wenn die Hallen wieder aufmachen, gehen wir rein. Die Gemeinde bestimmt, ob die Hallen öffnen“, erklärt Huhnhold. Sollte die HSG in der kommenden Woche wieder in die Halle dürfen, hätte sie etwa einen Monat Zeit für die Vorbereitung auf die Aufstiegsrunde.

Der Gegner im Kampf um den Aufstieg wäre der VfL Eintracht Mettingen. Das Team aus dem Kreis Steinfurt – auch dort gab es in den vergangenen Tagen weniger als 50 Covid-19-Fälle pro 100 000 Einwohner – trat bis zur Unterbrechung der Saison im Oktober in der Kreisliga Münster Staffel 1 an und kam dort auf einen Sieg und eine Niederlage. In der vergangenen, abgebrochenen Saison 2019/20 war Mettingen mit 12:22 Punkten nur Tabellenzehnter geworden. Zum Vergleich: Die HSG schaffte mit 20:12 Punkten immerhin Rang sechs in der Staffel 2.

Ziel: Training in den Sommerferien

Sollte die Aufstiegsrunde ausfallen, würde Heinz Huhnhold seinen Blick auf die neue Saison richten. „Wann wir dann wieder anfangen, kann ich noch nicht sagen.“ Die Spielgemeinschaft ziele darauf ab, dass in den Sommerferien durchtrainiert werden kann. Spätestens in der Saison 2021/22 soll dann der Versuch gestartet werden, nach dem Abstieg 2016/17 in die Bezirksliga zurückzukehren.

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