Handball

Hinrunde endet für Handballer der HSG in Gronau

Henning Kurzhals, hier im Heimspiel gegen Stadtlohn, tritt mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt beim Drittletzten Vorwärts Gronau II an. Foto: Siemund
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Henning Kurzhals, hier im Heimspiel gegen Stadtlohn, tritt mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt beim Drittletzten Vorwärts Gronau II an.

Drensteinfurt – Die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt müssen in der Partie bei Vorwärts Gronau II auf Matthias Lohmann verzichten, die Frauen im Heimspiel gegen die Ibbenbürener SpVg III gleich auf mehrere Akteurinnen.

Kreisliga Münster 2: SV Vorwärts Gronau II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Sonntag, 16 Uhr). Gronaus zweite Mannschaft hat zu Hause erst ein Spiel gewonnen. Die Heimschwäche des Gegners dürfte der HSG, die in fremder Halle erst einen Sieg gefeiert hat, entgegenkommen. Auch wenn Vorwärts nur Drittletzter ist und die Spielgemeinschaft Tabellenfünfter – „bei unserer Auswärtsbilanz von 2:8 Punkten sehe ich uns nicht als Favorit, sondern eher auf Augenhöhe mit Gronau“, sagt Volker Hollenberg. Der Trainer der HSG erwartet ein „ähnliches Spiel wie in Ochtrup“, einen „kampfstarker Gegner, der mit einfachen Mitteln den direkten Torabschluss sucht“, und hofft auf einen anderen Ausgang der Partie. Denn in Ochtrup musste sich Ascheberg/Drensteinfurt Mitte Dezember geschlagen geben.

Gronaus Reserve und Arminia Ochtrup II liegen punktgleich an zehnter Stelle. Drei Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber. Die jüngsten vier Spiele gingen alle verloren, mit einer 25:35-Packung bei Sparta Münster II sind die Westmünsterländer ins neue Jahr gestartet.

--- Die Tabelle ---

Die HSG legte mit einem 40:30-Heimerfolg gegen das Schlusslicht SuS Stadtlohn los. „Torhüter und Abwehr müssen sich deutlich steigern nach 61 Gegentreffern in den letzten beiden Spielen“, fordert Hollenberg. Verzichten muss er auf Matthias Lohmann. Den Ausfall „müssen wir als Team kompensieren“, sagt der Coach.

Die Partie in der Sporthalle in Gronau-Epe ist das letzte Hinrundenspiel für die HSG und das erste von zwei Auswärtsspielen in Serie. Sechs Tage später geht‘s zum Tabellenzweiten Kinderhaus II.

Frauen ohne beide Bultmanns

Frauen, Kreisliga Münster 1: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – Ibbenbürener SpVg III (Sonntag, 16 Uhr). Die Handballerinnen haben die Hinserie bereits abgeschlossen und treffen zum Auftakt der Rückrunde auf einen starken Gegner. Die dritte Mannschaft der Ibbenbürener SpVg ist mit 17:5 Punkten Zweiter im Klassement und hat erst zwei Niederlagen kassiert – eine im Hinspiel, zu dem die Ibbenbürenerinnen nicht antraten. Nur 199 Gegentore in elf Spielen bedeuten den Bestwert in der Kreisliga 1. Zudem ist das Team seit fünf Partien ungeschlagen. In dieser Zeit gelangen der ISV ein 19:19-Remis beim Spitzenreiter SC Hörstel und vier deutliche Siege, zuletzt ein 42:12 gegen den TSV Ladbergen II.

„Da haben sie sich gut eingeschossen“, sagt HSG-Trainer Heinz Huhnhold und vermutet: „Sie spielen schnellen Handball.“ Umso wichtiger sei das Umschaltspiel seiner Mannschaft. „Wir müssen unsere Chancen reinmachen und so schnell wie möglich in die Defensive kommen.“ Für Huhnhold ist Ibbenbüren in der Halle an der Nordkirchener Straße favorisiert. Das Heimrecht bleibt auch im Rückspiel bei der HSG. „Das ist nur gerecht“, sagt Huhnhold.

--- Die Tabelle ---

Sein Team hat durch die 24:30-Derbyniederlage gegen die SG Sendenhorst als Tabellensiebter den Anschluss verloren. Der Rückstand auf den Sechsten Saerbeck beträgt vier Punkte. Ein oder zwei Zähler würden der Spielgemeinschaft daher guttun.

Schwierig wird die Aufgabe auch aus personellen Gründen. Julia und Sophia Bultmann sind beide privat verhindert. Und die beiden Torhüterinnen Hannah Lohmann und Tabea Holtkamp müssen arbeiten. Für sie springen Marina Krumminga und Kerstin Jansen, die schon im letzten Spiel 2019 ausgeholfen hat, ein. Julia Feige fehlt weiterhin, Janine Große Westermann wahrscheinlich. Marieke Breuer kehrt in den Kader zurück.

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