Handball

Nächster dicker Brocken: HSG-Männer beim Zweiten Roxel

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Julius Kurzhals will mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt für die nächste Überraschung sorgen.

Drensteinfurt – Nach dem spielfreien Totensonntags-Wochenende geht es für die Seniorenmannschaften der HSG Ascheberg/Drensteinfurt wieder um Punkte. Die Kreisliga-Handballer wollen dem Aufstiegskandidaten BSV Roxel ein Bein stellen, die Frauen beim TSV Ladbergen II den dritten Saisonsieg feiern.

Kreisliga Münster 2: BSV Roxel – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Samstag, 19 Uhr, Dreifachhalle Schulzentrum). Roxel ist Tabellenzweiter, stellt statistisch die beste Offensive der Liga und hat in eigener Halle wie die HSG alle vier Spiele gewonnen: Auf die Jungs von Trainer Volker Hollenberg wartet der nächste dicke Brocken. Dass sie in der Lage sind, Spitzenteams ein Bein zu stellen, haben sie mit dem 25:23-Heimerfolg gegen Adler Münster bewiesen.

„In der Tat eine schwere Aufgabe – vor allem zu Hause ist Roxel richtig stark“, sagt Hollenberg: „Die Truppe ist nach dem Abstieg zusammengeblieben und steht zu Recht da oben.“ Die Spieler des BSV auf Rückraum links und Rückraum Mitte seien die, „die wir in den Griff bekommen müssen“, sagt Hollenberg. „Dazu müssen wir im Angriff mit der nötigen Durchschlagskraft agieren.“ Personell stimmen die Voraussetzungen bei der HSG, die mit 10:4 Punkte Tabellenfünfter ist und Anschluss an die Spitzengruppe hält, auswärts aber erst einmal gewonnen hat. „Unser Kader ist komplett.“

--- Die Kreisliga 2 ---

Die Roxeler haben bereits sieben Siege gefeiert und nur eine Niederlage kassiert: ein 26:29 beim ASV Senden II. Punktgleich mit Senden II steht das Team aus Münster an der Tabellenspitze. Mit 270 Toren stellt Roxel die beste Offensive. Zuletzt gab es ein mehr als deutliches 37:19 gegen den SC Nordwalde, der immerhin auf Platz sechs steht, und einen 34:26-Sieg bei Sparta Münster II.

Für Frauen zählt nur ein Sieg

Frauen, Kreisliga Münster 1: TSV Ladbergen II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Samstag, 16 Uhr). Seit zehn Wochen warten die Handballerinnen der HSG mittlerweile auf den dritten Saisonsieg. Heinz Huhnhold ist optimistisch, dass keine weitere hinzukommt. „Das Potenzial haben wir, wir müssen es nur abrufen“, sagt der Coach vor der Partie beim Kellerkind in Ladbergen. „Ich vertraue meiner Mannschaft.“

Mut machen sollte der Auftritt im Heimspiel gegen den Verfolger TV Friesen Telgte. Nach vier Niederlagen in Serie gelang der Spielgemeinschaft immerhin ein kleines Erfolgserlebnis (23:23). „Das gibt Auftrieb“, ist sich Huhnhold sicher. „Das Telgte-Spiel hat gezeigt, dass wir, wenn wir fokussiert sind, gegen jeden Gegner mithalten können.“ Das einzige Manko war die Chancenverwertung in Halbzeit zwei, in der die HSG nur sechs Tore erzielte.

--- Die Kreisliga 1 ---

Während Ascheberg/Drensteinfurt mit 5:9 Punkten Tabellenachter ist, steht Ladbergens zweite Mannschaft punktgleich mit der DJK SV Mauritz (2:12) auf dem letzten Platz. 186 Gegentore – keiner der elf Konkurrenten hat mehr kassiert als der TSV. Für die Gastgeberinnen ist es erst das zweite Heimspiel in dieser Saison. Der einzige Sieg gelang vor eigenem Publikum – gegen die Warendorfer SU (20:19). Zuletzt verlor Ladbergen II 20:23 bei Friesen Telgte und 18:28 bei Falke Saerbeck. „Wir wollen zwei Punkte mitnehmen“, sagt Huhnhold, der auf die verletzten Julia Bultmann und Wiebke Entrup verzichten muss. Julia Feige hat mittrainiert. „Ein paar Spielerinnen sind aber noch fraglich.“

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