HSG-Herren siegen gegen Havixbeck deutlich

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Höhenflug: Benedikt Müller (rechts) traf gleich 16 Mal für die Bezirksliga-Handballer der HSG gegen Havixbeck.

Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – SV SW Havixbeck: 40:29 (20:13). Das war ein Paukenschlag: Die HSG-Herrenmannschaft meldete sich mit einem deutlichen Heimsieg gegen den Tabellennachbarn zurück. Volker Hollenberg war nach dem Spiel etwas verwundert. „Der Gegner war nicht so stark wie erwartet. Wir waren gut, die waren schlecht“, so sein nüchternes Resümee.

Zu Beginn musste der Coach, der das erste Mal nach seiner dreimonatigen Sperre von der Bank aus agieren durfte, eingreifen. Havixbeck ging nämlich schnell 5:1 in Führung. So nahm die HSG nach drei Minuteten bereits eine Auszeit. „Ich habe die Deckung dann defensiver eingestellt, so dass die Anspiele zum Kreis verhindert werden konnten.“ Das fruchtete. Die Spielgemeinschaft holte schnell auf und ging bis zur Pause mit 20:13 in Führung.

Zu dem Zeitpunkt war die Partie eigentlich schon gelaufen. Dennoch ließen die Gastgeber nicht nach – vor allem wegen der unterirdischen zweiten Halbzeit eine Woche zuvor ins Emsdetten, als die HSG trotz einer klaren Führung verlor. Diesmal machte die Hollenberg-Truppe es besser. Die Abwehr stand gut, der hervorragende Torhüter Marc Broek vereitelte viele Chancen der Gäste.

Tore: Müller (16), Kleibolt (8), Gossheger (7), Welzel (5), Logermann, Kramm (je 2)

Frauen, Bezirksliga 3: SV Adler Münster – HSG: 17:17 (7:8). Mit einer Welle an Erkrankungen hatte die Damenmannschaft zu kämpfen. Die angeschlagenen Spielerinnen liefen auf. In Hannah Kock und Jeanine Terveer hatte die HSG zusätzliche Alternativen auf der Bank. Dennoch reichte es beim Tabellensiebten nur zu einem Remis. „Da wäre sicherlich mehr drin gewesen“, konstatierte Trainer Jochen Bülte, dessen Team den zehnten Sieg in Serie verpasste.

Gestartet war die Spielgemeinschaft gut. Sie konnte bis zum 4:7 eine kleine Führung aufbauen. Doch Münster kam wieder heran (7:8). In der zweiten Hälfte konnte sich keine Mannschaft absetzen. Bülte bezeichnete das Spiel teilweise als hektisch, seine Damen hätten „ihre Mittel nicht ausgeschöpft“. Am Ende hatte die Spielgemeinschaft den Sieg in der Hand. In den letzten Sekunden waren die Gäste im Ballbesitz, ließen ihre Chance zum Siegtreffer aber liegen. So ging das Spiel unentschieden aus.

In dieser Woche gönnt der HSG-Coach dem Tabellenzweiten eine Pause. „Nächstes Wochenende ist kein Spiel, und es sollen sich erst einmal alle voll auskurieren“, sagte Bülte. - mt

Tore: Feige (5), Hartmann, Schmidt (je 3), Weile, Vogelsang (je 2), Kock, Terveer

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