Handball

Derbysieger, Derbysieger, hey, hey: HSG bezwingt Senden II

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Aus und vorbei: Die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt feierten einen hauchdünnen Erfolg gegen den ASV Senden II.

Drensteinfurt – Es war spannend und am Ende ein erfolgreicher Abend für die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Sie entschieden das Derby gegen die zweite Mannschaft des ASV Senden für sich, schlugen zum zweiten Mal in Serie einen Tabellenzweiten und festigten selbst Rang vier im Klassement.

Kreisliga Münster 2: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – ASV Senden II 25:24 (15:15). Die HSG bleibt eine Heimmacht. Durch den Siegtreffer in letzter Sekunde gewann die Spielgemeinschaft auch das siebte Spiel in eigener Halle. „Es war ein spannendes mit einem glücklichen Sieger“, sagte Trainer Volker Hollenberg: „Ein Unentschiedenen wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen.“ Sendens Problem in der zweiten Halbzeit seien viele Fehlwürfe gewesen, „während wir uns zahlreiche technische Fehler geleistet haben“, berichtete Hollenberg. „Daher war es auch nicht so hochklassig wie in Halbzeit eins.“

In der Halle an der Nordkirchener Straße konnte die HSG wieder auf Finn Risthaus, Mark Ziegelhöfer und Thorsten Zartner, die eine Woche zuvor in Kinderhaus gefehlt hatten, zurückgreifen. In der Anfangsviertelstunde lagen die Gastgeber meist mit einem oder zwei Toren zurück, nach einer Auszeit von Hollenberg in der 16. Minute gab es beim Stand von 8:11 (17.) die erste Drei-Tore-Führung der Sendener. Doch die Spielgemeinschaft ließ sich nicht abschütteln (12:12/22.). Die ASV-Reserve legte erneut vor, die HSG glich wieder aus. Das ging bis zur Pause so.

HSG Ascheberg/Drensteinfurt – ASV Senden II 25:24

Nach dem Seitenwechsel geizten die Akteure ein wenig mit Toren. Das 16:15 durch Finn Risthaus war der erste Vorsprung der HSG (34.), in der 42. Minute stand es 19:17. Doch die Gäste drehten die Partie (20:21/50.). Nach dem 22:24 (55.) schwächten sie sich mit zwei Zwei-Minuten-Strafen selbst. Die doppelte Überzahl nutzte die Hollenberg-Sieben aus. Zartner verkürzte, Keeper Oliver Sevenich gelang vier Minuten vor dem Ende der Ausgleich. Und Matthias Lohmann, der wie Risthaus auf sieben Treffer kam, ließ die Zuschauer jubeln – 25:24. Die Revanche für die 17:26-Hinspielpleite war geglückt.

--- Die Tabelle ---

HSG: Sevenich (1 Treffer), Jost – Risthaus (7), Lohmann (7), Pannott (4), Zartner (4/2 davon per Siebenmeter), Kramm (1), J. Kurzhals (1), Pieper, Mersmann, Nöcker, H. Kurzhals, Ziegelhöfer, Reining

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