Handball

Manndeckung der HSG Schlüssel zum Erfolg

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Steuerte zwölf der 32 Tore bei: Matthias Lohmann.

Drensteinfurt - Erneut gab es Freud und Leid für die Teams der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Während die Kreisliga-Handballer sich beim TSV Ladbergen II für die Packung im Hinspiel revanchierten, waren die Bezirksliga-Frauen auch in Telgte ohne Chance.

Frauen, Bezirksliga Münsterland: TV Friesen Telgte – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 26:12 (12:7). In den ersten 37 Minuten konnte das Schlusslicht dem Tabellenvierten Paroli bieten. „Dann haben wir die Brechstange rausgeholt“, sagte HSG-Trainer Heinz Huhnhold, „und zu überhastet, zu unvorbereitet abgeschlossen. Dann gehen die natürlich steil.“ Telgte nutzte die Tempogegenstöße und machte aus einem 14:9 ein 22:11 (54.). „Die Viertelstunde ist mir ein Dorn im Auge.“

In der ersten Halbzeit hatte es Huhnhold zufolge noch „gut“ für die Spielgemeinschaft ausgesehen. Nach einem schnellen Rückstand (3:0/5.) kam die HSG auf 7:6 heran (14.). 11:6 stand es nach 24 Minuten. Zwischenzeitlich erzielten die Gäste 13 Minuten lang kein Tor. Dennoch: „Gegen den haushohen Favoriten mit fünf Toren Rückstand in die Pause zu gehen, ist okay“, sagte Huhnhold. Danach seien seine Spielerinnen aber zu passiv gewesen, was ein ähnliches Resultat wie im Hinspiel (11:25) zur Folge hatte. Es war die neunte Niederlage in Serie und die 14. insgesamt.

Mutter und Tochter spielen gemeinsam

Etwas erschreckend: Nur drei Torschützinnen gab es aufseiten der HSG. Die zwölf Treffer gegen den Landesliga-Absteiger bedeuteten zudem die schlechteste Ausbeute in der Rückserie. Lichtblicke gab es aber auch: Hannah Lohmann, einzige Torhüterin der Gäste, und Janine Schmidt hätten ihre Sache gut gemacht. Letztere, Tochter von Britta Schmidt (beste Werferin), kam 20 Minuten auf Außen zum Einsatz.

Vor Ostern empfangen die HSG-Frauen Sonntag (18 Uhr) noch den Tabellenzweiten Hohne/Lengerich. Dann folgt eine vierwöchige Pause, ehe der Saisonendspurt startet.

HSG: Lohmann – B. Schmidt (6 Tore), Borgmann (4), Feige (2), Schlamann, J. Schmidt, Albersmeyer, Friedel-Osinski, Kröger, Hartmann, Entrup, Krechtmann, Eickmeyer, Israel

Tabellenvierten geschlagen

Männer, Kreisliga Münster: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – TSV Ladbergen II: 32:26 (19:15). Es geht doch auch anders: Nach dem Debakel im Hinspiel (18:39) drehte die erste Mannschaft diesmal den Spieß um und schlug den Tabellenvierten – erstens deutlich und zweitens „verdient“, meinte Trainer Volker Hollenberg. Er sah „insgesamt eine starke Leistung gegen einen guten Gegner, der bis zum Ende gekämpft hat“.

Die Anfangsminuten waren torreich. Zunächst konnte sich in der Dreingau-Halle kein Team absetzen. Nach neun Minuten stand es bereits 6:6, nach 18 Minuten 11:11. Dann ließ Hollenberg den Ladberger Florian Graß in Manndeckung nehmen. „Das war der Schlüssel zum Sieg, da wir fünf gegen fünf gut verteidigt haben“, analysierte der HSG-Coach. „Sehr gut war unsere zweite Welle, durch die zahlreiche Tore erzielt wurden.“ Die Gastgeber setzten sich auf 15:11 (21.) und 18:12 (26.) ab. Zur Pause lagen sie vier Treffer vorne.

Im zweiten Durchgang kam der TSV auf 20:18 heran (33.), doch die Spielgemeinschaft zog auf 24:18 (37.) davon – die Vorentscheidung. Nach dem 30:21 (49.) schaltete Ascheberg/Drensteinfurt einen Gang zurück.

Kurzhals und Zartner stark

Überzeugt hätten ihn vor allem Julius Kurzhals auf Linksaußen sowie Thorsten Zartner am Kreis und beim Gegenstoß, sagte Hollenberg. „Matze Lohmann war wie gewohnt treffsicher aus dem rechten Rückraum“, und Oliver Sevenich im Tor ein „guter Rückhalt“.

Vor der dreiwöchigen Pause wegen der Osterferien tritt die HSG (15:23 Punkte) noch beim direkten Tabellennachbarn SC Münster 08 II (12:26) an. Die Partie wird vorgezogen und schon Donnerstag (15. März, 20 Uhr) ausgetragen.

HSG: Sevenich, Stroick – Lohmann (12 Tore/davon 2 per Siebenmeter), Zartner (8), Kramm (6/1), Pannott (2), J. Kurzhals (2), Ziegelhöfer (2), Möllers, Pieper, Schemmelmann, Strangmann, H. Kurzhals

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