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HSG-Rumpfkader chancenlos

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Von: Günter Thomas

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Traf zweimal für die HSG: Noel Spiekermann.
Traf zweimal für die HSG: Noel Spiekermann. © Kay Siemund

Zweite Niederlage im zweiten Spiel – der Start in die Saison der neu eingeführten Münsterlandliga hätte für die HSG Ascheberg/Drensteinfurt besser verlaufen können, kam aber letztlich nicht unerwartet. Bei der DJK Eintracht Hiltrup unterlag die Spielgemeinschaft mit 19:30 (9:16).

Drensteinfurt – „Das war genauso deutlich, wie es sich anhört“, räumte HSG-Trainer Jörg Kriens ein. „In den ersten Minuten haben wir noch mitgehalten. Wir hatten aber gerade einmal zwei Spieler auf der Bank, von denen sich einer noch zum Ende der ersten Halbzeit verletzt hat. Bei so einem kleinen Kader lässt es sich nicht gegenhalten.“

15 Minuten lang lief es gar nicht so schlecht für die Drensteinfurt/Ascheberger Kombi, die zu Beginn sogar zweimal in Führung gegangen war. Da war die Begegnung beim 5:5 noch offen. Dann setzten sich die Hausherren langsam aber stetig ab. Vier Treffer in Folge für die Gastgeber bis zum 9:5 (20.) sorgten dabei für den ersten Dämpfer. Und bis zur Pause legte Hiltrup weitere zur 16:9-Führung nach. Ein Rückstand, der eine immense Hypothek für den zweiten Durchgang bedeutete.

Nach dem Wechsel war die Messe dann schnell gelesen. Die HSG hatte sich in der Kabine zwar vorgenommen, noch einmal alles zu geben. In der Praxis war das jedoch schwierig. Hiltrup legte einen erneuten 4:1-Lauf zum 20:10-Zwischenstand (35.) auf die Platte. Die Entscheidung war endgültig gefallen.

Abstand gehalten

Immerhin gelang es der HSG, den Vorsprung der Gastgeber in den verbleibenden 25 Minuten nicht noch weiter anwachsen zu lassen. An der zweiten Saisonniederlage änderte das aber nichts mehr. „Die Mannschaft hat dennoch große Moral gezeigt. Kurz nach der Halbzeit war Hiltrup schon auf elf weggezogen“, lobte Kriens. „Dass wir das dann gehalten haben, war gut. Andere hätten da vielleicht deutlich höher verloren. Die Moral stimmt. Auch, wenn wir so nicht wirklich konkurrenzfähig sind. Ich hoffe, dass unsere fünf Verletzten möglichst schnell wieder fit sind und zurückkommen.“

HSG Ascheberg/Drensteinfurt: Sevenich, Freier – Spiekermann (2), Kurzhals (2), P. Risthaus (8/2), Perdun (2), Reining, Ziegelhöfer (3), Huckenbeck

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