HSG-Teams verlieren gegen Spitzenreiter hauchdünn

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Tobias Köppen (am Ball) und die HSG-Herren mussten sich Eintracht Hiltrup geschlagen geben.

Drensteinfurt - Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – DJK Eintracht Hiltrup: 34:36 (17:23). In eigener Halle konnte die erste Herrenmannschaft der HSG gegen den Spitzenreiter lange Zeit nicht überzeugen. Dann legte sie los, doch belohnt wurde die Aufholjagd nicht.

Bis zum 7:7 hielten die Gastgeber mit, doch dann setzte sich Hiltrup durch leichte Tore immer weiter ab. Die Abwehr- und die Torwartleistung waren diesmal die Probleme. „Ohne Defensive und Torhüter kann man ein Spiel gegen den Tabellenführer nicht gewinnen“, sagte HSG-Trainer Volker Hollenberg nach dem Abpfiff. Zur Pause führten die Gäste bereits mit sechs Toren.

Auch nach dem Seitenwechsel gab es zunächst keine Verbesserung im Spiel des Außenseiters. Die Eintracht traf immer wieder. In der 47. Minute schien die Partie beim Stand von 22:30 gelaufen. Doch Hiltrup machte es spannend. Durch Überheblichkeit bauten die Gäste die HSG langsam auf. Die Hollenberg-Sieben kam Tor um Tor heran und warf in der 56. Minute sogar den Ausgleich (33:33). Doch in den letzten Minuten besann sich die Eintracht auf ihre Stärken und gewann am Ende 34:36. Ascheberg/Drensteinfurt ist nur noch Tabellenachter.

HSG-Tore: Müller (13), Lohmann (6), Kleibolt (5), Kramm, Goßheger (je 4), Welzel (2), Nübel (1)

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – SuS Neuenkirchen: 23:24 (11:18). Die Damenmannschaft verpasste ebenfalls gegen den Tabellenführer den Start. Die Gastgeberinnen wurden in den ersten zehn Minuten regelrecht überrannt. Die Spielgemeinschaft schaffte es nicht, die sehr schnell spielenden Neuenkirchenerinnen in der Abwehr zu greifen. So geriet die HSG schnell in Rückstand und lief diesem hinterher. Die Seiten wurden beim Stand von 11:18 gewechselt. Nach der Pause begann die Aufholjagd. Die Gäste agierten etwas langsamer, die HSG-Defensive stand sicherer. Der SuS kam nicht mehr so oft zum Torerfolg. Ihrerseits setzte die Spielgemeinschaft im Angriff Akzente. Zum Schluss wurden die Chancen allerdings nicht genutzt, sodass nur ein Tor für einen Zähler, der verdient gewesen wäre, fehlte.

„Wir haben einen Punkt verschenkt“, sagte die Teamverantwortliche Katja Hollenberg. „In der ersten Hälfte haben wir in der Abwehr einfach gepennt. Die zweite war viel besser. Wir haben gut gekämpft, und der Zusammenhalt des Teams war stark. Darauf können wir aufbauen.“

Nach der sechsten Niederlage im achten Saisonspiel sind die HSG-Damen zwar weiter Drittletzter, aber punktgleich mit dem Letzten. - mt

HSG-Tore: Tillmann (6), Schmidt, Hartmann (je 4), Borgmann (3), Kock, Kliewe (je 2), Eickmeyer, Vogelsang (je 1)

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