1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Härtetest für SV Drensteinfurt beim Westfalenligisten TuS Hiltrup

Erstellt:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Leon Elten bei einer KOpfball-Abwehr im Spiel gegen Liesborn
Leon van Elten (Zweiter von rechts) wird dem SVD in Hiltrup fehlen. © Kleineidam

Auf den absitgesbedrohten Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt wartet am Donnerstag, 26. Januar, ein weiterer Härtetest – und eine Steigerung zum Auftakt der Vorbereitung.

Drensteinfurt - Da hatte der SVD gegen den Landesligisten BSV Roxel ein 3:3-Unentschieden geholt. Nun ist die Mannschaft von Peter Lohrmann zu Gast beim Westfalenligisten TuS Hiltrup (19.30 Uhr, Osttor, Kunstrasen), der zuletzt ebenfalls gegen Roxel testete und die Partie mit 1:0 gewann.

Hiltruper müssen nach unten blicken

Die Hiltruper gehören in der Staffel 1 der Westfalenliga als Elfte noch zu jenen Teams, die nach unten blicken müssen und haben zum Start in die zweite Serie gleich richtungweisende Spiele gegen Rot-Weiß Deuten und die Hammer SpVg – beides direkte Konkurrenten auf dem Weg zum Klassenerhalt. Für Lohrmann ist es genau der passende Gegner. „Es ist gut, dass die Jungs mal Tempo, Dynamik und Zweikampfverhalten einer richtig guten Mannschaft aufnehmen und mitgehen“, sagt er.

Drei „Kracher“ sind nicht dabei

Dass am vergangenen Sonntag das Spiel gegen den Hammer Kreisliga-Zweiten VfL Mark ausgefallen ist, habe die Vorbereitung nur unwesentlich gestört: „Wir haben statt dessen trainiert, sodass uns keine Einheit fehlt. Aber ein Spiel wäre doch schöner gewesen“, sagt Lohrmann, der auch in Hiltrup auf einige Leistungsträger verzichten muss. Markus Fröchte zum Beispiel würde „spielen, wenn Meisterschaft wäre“ (Lohrmann), soll aber am Donnerstag sowie am Sonntag im Test gegen den SVF Herringen wegen seiner Knöchelverletzung aus dem Roxel-Spiel noch geschont werden. Abwehrstratege und Kapitän Leon van Elten sowie Philipp Ressler sind aus privaten oder beruflichen Gründen nicht dabei. „Das sind drei echte Kracher, die uns fehlen werden. Das ist natürlich nicht gut gegen einen so starken Gegner, aber das ist Vorbereitung“, sagt Lohrmann, der zudem hinter Winterzugang Diogo Castro ein Fragezeichen setzt.

Die Jungen sollen sich zeigen

Statt dessen sollen sich die jungen Spieler in den Vordergrund spielen – wie zum Beispiel der A-Jugendliche Torben Beyer, der sich im Training empfohlen hat. „Die Jungs brennen drauf“, sagt Lohrmann, „und unser Kader ist schließlich groß genug.“

Auch interessant

Kommentare