Elf gute Gründe, sich auf den Amateurfußball zu freuen

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Bier und Bratwurst dürfen nicht fehlen.

Drensteinfurt – Es geht wieder los – und zwar in allen Ligen. An diesem Wochenende beginnt für fast alle Seniorenfußballmannschaften aus Drensteinfurt, Rinkerode und Walstedde der Liga-Alltag 2020. Der WA nennt elf gute Gründe, sich auf den Amateurfußball zu freuen.

Frischluft

Nach vielen Hallenturnieren und stürmischen Wochen können die Fußball-Liebhaber endlich wieder raus in die Natur und an der frischen Luft 90 Minuten mitfiebern.

Gespräche

Statt sich alleine zu unterhalten oder sich in den eigenen vier Wänden über den Lieblingsklub aus der Bundesliga zu ärgern, trifft man am Spielfeldrand wieder Freunde und Bekannte.

Diskussionen

Es darf wieder gemotzt, gemeckert und lamentiert werden – über die eigenen und gegnerischen (Mit-)Spieler und natürlich über die Entscheidungen des Schiedsrichters. Aber bitte sachlich bleiben und nicht unter die Gürtellinie gehen! Für Dominik Heinsch, den Spielertrainer des SV Drensteinfurt II, ist Amateurfußball, „wenn Abseits auf Zuruf entschieden wird“ und „die halbe Kabine wieder nach Duschgel fragt“.

Sprüche

Wer kennt sie nicht, die Sprüche am Spielfeldrand? „Immer der Neuner!“ oder „Der hat schon Gelb!“ – ab Sonntag sind Geistreiches und Geschwätz auf den städtischen Sportplätzen wieder zu hören.

Stadionwurst

Statt Kuchen oder Braten gibt es wieder Bratwürstchen vom Grill. „Eine gute Bratwurst ersetzt das Mittagessen von Mutti“, sagt Roland Jungfermann, Trainer des SV Rinkerode. Ein Tipp: möglichst nicht in oder kurz vor der Pause zum Verkaufsstand gehen, dann ist die Schlange länger.

Sonntagsbier

Welches Getränk passt zur Bratwurst? Richtig! Ein Bier. Während die Kneipen nach und nach schließen respektive die Biergärten noch geschlossen haben, ist das Sonntagsbier auf dem Sportplatz wieder zu bekommen.

Es wird wieder gegrätscht auf den heimischen Fußballplätzen.

Zweikämpfe

Es geht wieder zur Sache. Ob Grätsche, Kopfballduell oder Bodycheck – packende Zweikämpfe gehören zum Fußball wie Ball, Bier und Bratwurst. Marcel Bonnekoh, Co-Trainer des Bezirksligisten SV Drensteinfurt, freut sich, „weil man bei dem schlechten Wetter endlich wieder durch den Matsch fliegen kann und das Eisspray im Amateurfußball wirklich noch hilft“.

Tore

Statt Wintersport ohne Ende im TV gibt es wieder hautnah Chancen, Tore, Pfostentreffer und Lattenkracher zu sehen.

Spannung

Langeweile ist sonntagnachmittags vorerst ein Fremdwort. Wer gewinnt, wer verliert, wer steigt auf und wer ab? Um diese Fragen dreht es sich ab sofort wieder auf den heimischen Fußballplätzen.

Freien Lauf lassen die Fußballer ihren Emotionen.

Emotionen

Auf „positive Emotionen wie Freude, Glück und Begeisterung“ freut sich André Chart. Er ist zwar nicht mehr Co-Trainer des A-Kreisligisten Fortuna Walstedde, wird sich aber das eine oder andere Spiel am Sonntag sicherlich nicht entgehen lassen.

Kabinenparty

Wenn das Spiel gewonnen ist, wummern die Bässe wieder aus der Kabine. Partystimmung ist angesagt. „Das sollte in einer gut funktionierenden Mannschaft so sein“, sagt Roland Jungfermann. Und: „Man darf auch mal dummes Zeug labern.“ Wenn die Temperaturen steigen, wird die Feier nach draußen verlegt. Und dann: eins, zwei, drei, Oberkörper frei!

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