1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

[Update] Handorf verjagt: Pokalschreck SVR zieht locker ins Viertelfinale ein

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Kleineidam

Doppelter Torschütze des SV Rinkerode: Aron Jakab.
Doppelter Torschütze des SV Rinkerode: Aron Jakab. © Verein

Der Pokalschreck aus Rinkerode hat der nächsten Mannschaft das Fürchten gelehrt. Die Fußballer des SVR setzten sich am Donnerstagabend erstens überraschend und zweitens souverän gegen Handorf durch und zogen erstmals seit neun Jahren ins Viertelfinale ein. 

Kreispokal Münster, Achtelfinale: SV Rinkerode – TSV Handorf 3:0. Für die Gäste aus Münster war es nach zwei Erfolgen im Pokal und vier deutlichen Siegen in der Kreisliga A1 die erste Pflichtspielniederlage in dieser Saison. Umso stolzer war SVR-Trainer Sven Kuschel auf sein Team. Das war taktisch bestens vorbereitet. „Sie haben genauso gespielt, wie wir sie erwartet haben“, sagte Kuschel über die Handorfer. „Sie haben sehr druckvoll nach vorne gespielt, ihre Vierer- oft zu einer Dreierkette aufgelöst, und dann haben wir stumpf die Pressingzonen überspielt mit unseren schnellen Leuten über außen und regelmäßig Kontersituationen gehabt.“

Defensiv hätten die Rinkeroder auf dem kleinen Kunstrasenplatz stabil gestanden. „Wir haben die Passwege im Mittelfeld ganz gut zugestellt bekommen.“

Jakab-Doppelpack

Ajas Muhamed Taher brachte die Gastgeber nach gut 20 Minuten in Führung. Weil Aron Jakab schnell das 2:0 nachlegte (25.) und dann einen Doppelpack schnürte (28.), war die Partie zur Pause schon so gut wie entschieden. „Die Tore waren schön herausgespielt. Es hätte aber auch 4:0 oder 5:0 stehen können“, sagt Coach Kuschel. Er lobte Keeper Marius Schwitte, der zwei, drei gefährliche Situationen des TSV entschärfte.

Auch im zweiten Durchgang blieben die Handorfer, die in der Liga bislang im Schnitt alle 15 Minuten trafen, torlos. Sie hätten zwar ein Powerplay aufgezogen, seien aber zu keinen zwingenden Abschlüssen gekommen, berichtete Kuschel. „Wir hatten sicherlich noch drei Möglichkeiten, die wir besser hätten ausspielen müssen.“ Seine Elf habe aber zu nervös agiert, „weil das ganze Spiel in Hektik verfallen ist. Wir hatten viele Ballverluste.“

Nächster Gegner: Roxel oder Gievenbeck

Gegner des SVR im Viertelfinale ist Landesligist BSV Roxel oder Westfalenligist 1. FC Gievenbeck. „Das wird wieder ein schönes Abendspiel gegen einen starken Gegner. Für die Jungs freut es mich“, sagte Kuschel.

SVR: Schwitte – Schmidt, Grünhagel, Schulze Pals, Ruß – Vogel (86. Hauser) – Jakab (77. Somaskantharajan), Chelvanathan, Taher (57. Ipek), Kiel (86. Kreimer) – Hoenhorst

--- Der Vorbericht ---

Auch interessant

Kommentare