Zweite Mannschaft des SVD verliert zu hoch

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Der SV Drensteinfurt II, hier Maurice Mathiak (rechts), musste sich dem Tabellenzweiten VfL Wolbeck mit 0:4 geschlagen geben.

Kreisliga B2: SV Drensteinfurt II – VfL Wolbeck: 0:4. Es lief die 57. Minute. Die zweite Mannschaft des SVD hatte im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Münster eine Dreifach-Chance zum Anschlusstreffer. Erst landete eine verunglückte Flanke von Daniel Möllers am Pfosten, dann köpfte Dominik Kunz nach einer Flanke von Stephan Dieninghoff an die Latte, und zum Abschluss schoss Björn Philipper drüber. Es wäre das 1:2 gewesen. Am Ende hieß es 0:4 aus Sicht der Drensteinfurter.

Coach Alexander Vukomanovic sprach von einer „unnötigen Niederlage“, die darüber hinaus zwei Tore zu hoch ausgefallen sei. „Das 0:4 ist bitter. Gut, dass jetzt Winterpause ist.“ Aus den letzten acht Spielen des Jahres holten die Stewwerter nur einen Sieg. 17 Punkte stehen nach 17 Spielen zu Buche. Nach der Hinserie belegt die SVD-Zweite den 13. Tabellenplatz. Die Wolbecker beendeten ihre Minikrise und bleiben Herbstmeister TuS Hiltrup II mit vier Punkten Rückstand auf den Fersen.

In der ersten Viertelstunde waren die Drensteinfurter, bei denen Stephan Holle, eigentlich Feldspieler, im Tor aushalf, besser. Lars Hülsmann, eine von drei Leihgaben aus dem Keder der ersten Mannschaft, hätte das 1:0 erzielen können. Das machten in der 32. Minute die Gäste. Beim 0:2 (42.) sah Holle nicht gut aus.

Kurz nach der Dreifach-Chance köpfte Kunz rechts am Tor der Wolbecker vorbei (60.). Danach hatte der VfL zwei gute Gelegenheiten. Zunächst parierte Holle (68.), dann ging ein Schuss des Favoriten am Tor vorbei (80.). Auf der anderen Seite vergab Christopher Merten (85.). Während die Jungs von Dominik Busch und Vukomanovic ihre Chancen liegen ließen, war Wolbeck, das vor vier Jahren noch in der Landesliga spielte, recht effektiv. In der 88. Minute fiel das 0:3, in der 90. Minute das 0:4. Beide Male war Schlussmann Holle chancenlos. - mak

SVD II: Holle, Möllers, Merten, Ostendorf, Dieninghoff, Hülsmann, Mathiak, van Elten, T. Wiebusch, Rüsken, Philipper (eingewechselt: Kunz, Wieschmann, Lisznyai)

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