1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Fußballcamp startet bei Fritz-Walter-Wetter

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Kleineidam

Zufriedene Gesichter: 41 Kinder und Jugendliche nehmen am Fußballcamp bei Fortuna Walstedde teil. Foto: Kleineidam
Zufriedene Gesichter: 41 Kinder und Jugendliche nehmen am Fußballcamp bei Fortuna Walstedde teil. © Kleineidam

Dribbling statt Deutsch, Richtungswechsel statt Religion und Kopfball statt Kunst: Das Fußballcamp bei Fortuna Walstedde ist am Dienstagmorgen gestartet. 41 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 13 Jahren nutzen die freie Zeit in den Herbstferien, um ihrem Hobby noch intensiver nachzugehen.

Walstedde – Auch das Fritz-Walter-Wetter konnte die Teilnehmer nicht aufhalten. In drei Gruppen, aufgeteilt nach dem Alter, legten sie los. Die Minikicker und die F-Junioren trainieren zusammen, die E- und D-Junioren sowie die Älteren, darunter auch einige C-Juniorinnen.

Mit der Teilnehmerzahl ist Robin Lachowicz, Fortunas 2. Jugendkoordinator, zufrieden. 31 Jungen und zehn Mädchen der Jahrgänge 2007 bis 2015 hatten sich angemeldet und kamen auch am ersten Tag. „Viele sind von Fortuna, aber auch Auswärtige von Rot-Weiß Ahlen, der SG Sendenhorst und von Vorwärts Ahlen sind dabei“, sagt Lachowicz.

Dabei sei die Anmeldung für das dreitägige Feriencamp „schleppend“ angelaufen. „Das war Corona geschuldet. Viele waren sich erst noch unschlüssig“, sagt Lachowicz. Andere seien in der ersten Woche der Ferien im Urlaub und könnten deshalb nicht teilnehmen.

Nach dem Camp in Kooperation mit der Fußballschule des VfL Bochum im Jahr 2019 wechselte der Verein den Anbieter. Die „Erlebniswelt Sportschule“ aus Reken, die derartige Veranstaltungen in Ostwestfalen-Lippe, im Ruhrgebiet und im Münsterland anbietet, vermittelt diesmal die technischen Fertig- und Fähigkeiten. „Sie hatten uns angeschrieben und wir waren nicht abgeneigt“, sagt Lachowicz, der sich auch als Jugendtrainer engagiert. „Zum Glück hat es geklappt.“

Weil es mir Spaß macht.

Malte Heimann

Bis einschließlich Donnerstag finden vormittags drei Einheiten statt. Nach einer Pause mit gemeinsamem Mittagessen und Beschäftigung geht es mit Turnieren, einem Fußball-Biathlon oder -Triathlon weiter. „Wir lassen uns immer etwas einfallen“, sagt Ibou Mbaye. Er trainiert die Teilnehmer zusammen mit Campleiter Steffen Kölnberger und Yascha Alten-Mönnink. Mbaye, auch Trainer des Bezirksliga-Spitzenreiters SV Westfalia Soest, gehört seit fünf Jahren zum Team. „Es macht Spaß, ist Entspannung und Ausgleich für mich“, sagt der 42 Jahre alte Lehrer. „Ich arbeite sowieso gerne mit Kindern.“

Trikot und Urkunde

Malte Heimann gefällt es im Fußballcamp richtig gut. Warum er teilnimmt? „Weil es mir Spaß macht“, sagt der Zehnjährige, der für Fortunas E-Jugend spielt. Malte freut sich über das Angebot in den Ferien und darüber, dass er mit Freunden Fußball spielen kann.

Ende ist jeden Tag gegen 15.30 Uhr. Dann werden die Kinder und Jugendlichen am Sportplatz abgeholt. Als Erinnerung an das Camp haben alle ein Trikot, beflockt mit dem Namen und einer Nummer, und eine Trinkflasche bekommen. Zum Abschluss gibt es noch eine Urkunde.

Auch interessant

Kommentare