Fußball

Lambert will als Innenverteidiger für noch mehr Stabilität sorgen

Martin Lambert, Neuzugang beim Fußball-Landesligisten SV Drensteinfurt, verspricht: „Die Leute werden auch mal das lachende Gesicht von mir sehen.“ Foto: Kleineidam
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Martin Lambert, Neuzugang beim Fußball-Landesligisten SV Drensteinfurt, verspricht: „Die Leute werden auch mal das lachende Gesicht von mir sehen.“

19 Gegentore in 20 Spielen kassierten die Fußballer des SV Drensteinfurt in der vergangenen Saison nur. Das konnte lediglich Mitaufsteiger SG Bockum-Hövel toppen. Einer, der dafür sorgen soll, dass die Defensive noch stabiler wird, ist Martin Lambert.

Drensteinfurt – Neben Raphael Northoff ist der 31-Jährige der einzige externe Neuzugang.

Lambert ist „Ur-Münsteraner. Ich bin dort geboren und groß geworden.“ Auch fußballerisch. Denn bislang lief er ausschließlich für Vereine aus Münster auf. Die größten Erfolge des Innenverteidigers: die Aufstiege in die Westfalenliga mit Hiltrup (2011) und Roxel (2016) sowie die Titel bei den Hallenstadtmeisterschaften in Münster – ebenfalls mit diesen beiden Klubs.

Lambert freut sich auf seine neue Aufgabe beim SVD. „Ich habe mich erst mal dazu entschieden, wieder anzufangen, Fußball zu spielen, weil ich das seit November nicht getan habe“, sagt der Linksfuß, der eigenen Angaben zufolge ein, zwei weitere Anfragen hatte. Drensteinfurt ist es letztlich geworden, „weil ich in der Vergangenheit immer gute Erfahrungen gemacht habe mit Mannschaften, zu denen ich in irgendeiner Form schon einen Draht hatte. Dort weiß ich im Prinzip, was ich bekomme.“

Im Team von Trainer Oliver Logermann sind einige, mit denen Lambert schon zusammen gespielt hat. Mit Logermann, Dennis Hoeveler, Christoph Lübke, Diogo Castro, Daniel Ziegner und Falk Bußmann war er zusammen beim TuS Hiltrup, mit André Vieira Carreira in Roxel. Und mit Alexander Schulze-Geisthövel hat Lambert „zumindest trainiert und ein Testspiel bestritten, glaube ich“.

„Mit dem Aufstieg ein Stück weit geplant“

Ob er auch gekommen wäre, wenn es mit dem Aufstieg der Stewwerter nicht geklappt hätte? „Ehrlich gesagt hatte ich mit dem Aufstieg ein Stück weit geplant. Ich habe für mich gesagt: Landesliga sollte es schon sein. Es wäre aber auch kein Drama gewesen, wenn der SVD in der Bezirksliga geblieben wäre“, sagt der Münsteraner, der für ein großes Getränkeunternehmen im Vertrieb tätig ist.

Die Landesliga 4 schätzt er als „sehr ausgeglichen“ ein. „Ich freue mich auf die Liga. Es war auf jeden Fall sehr, sehr wichtig, dass wir in die Staffel gekommen sind. Ich halte sie von den Namen her für sehr attraktiv“, sagt Martin Lambert. Alle anderen Staffeln „hätte ich nicht beurteilen können“. Besonders interessant werden für den Linksfuß die Aufeinandertreffen mit Roxel. „Da hatte ich echt eine gute Zeit. Ich freue mich, wenn ich da bin. Und die freuen sich glaube ich auch, wenn ich da bin.“ Aber auch darüber hinaus seien „ein paar interessante Duelle“ dabei.

Einen Favoriten kann Lambert nicht ausmachen. „Ich sehe keinen, der vorneweg marschieren wird“, sagt der 31-Jährige. „Zumindest vom Papier her war es in der letzten Saison so, dass viele Kinderhaus von Anfang an als Topfavoriten gesehen haben. Da fällt mir jetzt auf Anhieb keine Mannschaft ein.“ Allerdings solle Bönen „ordentlich investiert haben, um was zu reißen“, auch Bockum-Hövel habe „ein paar gute Jungs“ dabei.

Den ersten Eindruck, den Lambert nach mehreren Wochen Training von seiner neuen Mannschaft gewonnen hat, sei gut. „Ich gehe davon aus, dass wir eine ordentliche Rolle spielen können“, sagt Lambert und erwartet viele enge Spiele.

Pokalniederlage in Drensteinfurt

Eng ging es auch im Oktober zu, als Lambert mit dem TuS Hiltrup im Kreispokal-Achtelfinale beim SVD spielte und überraschend 1:2 verlor. Die Partie war für ihn aber „kein ausschlaggebender Punkt“, um für die Saison 2020/21 seine Zusage zu geben. „Dass sie gut Fußball spielen können, wusste ich vorher auch schon – einfach weil ich schon mit einem Teil des Teams zusammengespielt habe und weil ich glaube, dass Oli ein fähiger Mann für die Trainerposition ist.“

Ehemalige Vereine

Als Senior trug Martin Lambert die Trikots des VfL Wolbeck, des TuS Hiltrup und des BSV Roxel. „In Summe war ich bei Roxel am längsten“, sagt Lambert, der schon im Alter von vier Jahren mit dem Fußballspielen begonnen hatte. Bis Ende des vergangenen Jahres war er beim Westfalenligisten Hiltrup, für den er ebenfalls mehrere Jahre auflief. mak

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