Fußball-Kreispokal

„Ziemlich peinliche Leistung“ des SVD bei A-Ligist Mauritz

Trainer des SV Drensteinfurt: Oliver Logermann.
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Trainer des SV Drensteinfurt: Oliver Logermann.

In der Landesliga läuft es nicht rund für die Fußballer des SV Drensteinfurt. Und auch im Pokal konnten sie am Donnerstagabend kein Selbstvertrauen tanken. 

Kreispokal Münster, 2. Runde: DJK SV Mauritz – SV Drensteinfurt 3:1. Im Gegenteil: Die Mannschaft von Oliver Logermann blamierte sich beim A-Kreisligisten in Münster und schied damit ausgerechnet gegen Ivo Kolobaric, der acht Jahre Coach in Drensteinfurt war und das Amt seit dieser Saison in Mauritz ausübt, aus dem Wettbewerb aus.

„Das passt zur Situation“, sagte Logermann direkt nach dem Abpfiff und ließ kein gutes Haar an seiner Truppe: „Die Leistung gibt zu denken. Ich erwarte viel mehr.“ Nach der Corona-bedingten Pause sei die erste Mannschaft in einer „sehr, sehr schlechten Verfassung. Da wird mir angst und bange.“

Da wird mir angst und bange.

Oliver Logermann

Auf der Sportanlage am Coppenrathsweg musste der SVD ohne Raphael Northoff, Markus Fröchte, Leo Steinert, Dennis Hoeveler, Tobias Brune sowie Alexander und Maximilian Schulze-Geisthövel auskommen. Im Vergleich zum Spiel vier Tage zuvor gegen Herbern gab es sechs Veränderungen in der Anfangsformation. Für Fröchte, Northoff, Bußmann, Groß, Alexander Schulze-Geisthövel und Keeper Scharbaum spielten Lambert, van Elten, Vieira Carreira, Diepenbrock, Wichmann und Schröter.

Führung aus der Hand gegeben

Mauritz stand auf dem „engen“ Kunstrasenplatz zunächst tief, die Gäste hatten Probleme. Es bedurfte einer Einzelaktion von Torjäger Diogo Castro, um kurz vor der Pause in Führung zu gehen (40.). „Die Leistung in der zweiten Halbzeit war ziemlich peinlich. Der A-Ligist war eine Klasse besser als wir“, sagte Logermann. Der Ausgleich fiel nach einem individuellen Fehler (58.), danach hätten seine Jungs bei zwei Standardsituationen gepennt (65., 70.). „Was wir nach vorne gezeigt haben, war brotlos und nicht zielstrebig“, schimpfte der SVD-Coach.

Im Achtelfinale bekommt es Mauritz mit Drensteinfurts Landesliga-Konkurrenten SV Herbern zu tun.

SVD: Schröter – Lambert, Ziegner, Popil, van Elten, Niehues, Vieira Carreira, Diepenbrock (65. Groß), Wichmann (46. Bußmann), Castro, Lübke

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