Fußball

SVD ärgert Westfalenligist Kinderhaus lange Zeit

Eine Seltenheit: Yannick Niehues (rechts) traf für den SV Drensteinfurt zur 1:0-Führung.
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Eine Seltenheit: Yannick Niehues (rechts) traf für den SV Drensteinfurt zur 1:0-Führung.

Die erste Niederlage in der Vorbereitung konnte Oliver Logermann verkraften. „Es war unser bestes Testspiel – auch wenn wir verloren haben“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten SV Drensteinfurt nach dem 1:3 bei Westfalia Kinderhaus.

Testspiel: SC Westfalia Kinderhaus – SV Drensteinfurt 3:1. Das Ergebnis war für ihn „eh nicht so wichtig. Wir haben gesehen, dass wir mit denen mithalten können, wenn wir mit der ersten Elf spielen“, resümierte Logermann nach dem Duell mit dem Westfalenliga-Aufsteiger. „Man muss natürlich sagen, dass wir schon gegen das Beste gespielt haben, was in Münster fußballerisch rumläuft. Die haben schon Qualität und werden in der Westfalenliga eine gute Rolle spielen.“

Kinderhaus hatte drei Tage zuvor zwar 1:5 beim SVD-Liga-Konkurrenten SV Herbern verloren, aber: „Sie haben gegen Herbern ein bisschen mit der B-Elf gespielt und gegen uns mit voller Kapelle.“ Schließlich war die Partie gegen Drensteinfurt für Westfalia die Generalprobe fürs Pokalfinale am Samstag (29. August, 16 Uhr) in Mecklenbeck gegen Bezirksligist SC Greven 09.

Niehues erzielt Führungstreffer

Kinderhaus hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel. „Aber wir haben echt gut verteidigt. Wir haben teilweise im 5-4-1, also sehr defensiv, verteidigt“, berichtete Logermann. „Zur Halbzeit kann es sogar 4:1 für uns stehen. Das 1:0 war ein bisschen zu wenig.“ Diogo Castro hatte am Anfang zwei gute Möglichkeiten, Yannick Niehues eine weitere. Immerhin traf Niehues in der 34. Minute – mit einem schönem Fernschuss nach einer Ecke aus gut 20 Metern. „Ungewöhnlich. Er trifft ja sonst nicht so oft“, sagte Logermann.

Auch nach dem Seitenwechsel sei die Leistung „bis zur 60. Minute sehr gut“ gewesen. „Wir haben wenig zugelassen“, so der SVD-Coach. Nach den Einwechselungen habe es aber einen Bruch im Spiel seiner Elf gegeben. „Man merkte, dass es ein bisschen an Fitness fehlt. Wir sind ziemlich hinten reingedrückt worden, konnten es nicht mehr so verteidigen wie vorher. Dann fielen die Tore zwangsläufig“, sagte Logermann. Die Gastgeber drehten die Partie per Doppelschlag (64., 67.) und machten in der Schlussphase mit dem 3:1 den Deckel drauf (81.).

Brasilianer Whitson trifft nicht

„Aber es war trotzdem absolut okay. Das sah schon sehr ordentlich aus“, lobte Logermann seine Mannschaft, die ohne Christoph Lübke, Markus Fröchte, Maximilian Schulze-Geisthövel und Tobias Brune in Münster angetreten war. Whitson Fereira dos Santos, der früher für den SVD aufgelaufen und im Sommer vom SV Herbern zu Kinderhaus gewechselt ist, hatten die Drensteinfurter im Griff. „Er hatte keine Chance“, so Logermann.

Am Samstag (29. August, 13.30 Uhr) testet der SVD letztmals vor dem ersten Ligaspiel gegen den TuS Altenberge am 6. September (15 Uhr) – bei Bezirksligist SC Münster 08 auf der Sportanlage an der Manfred-von-Richthofen-Straße.

SVD: Scharbaum – Lambert, Ziegner, De. Popil, van Elten, Hoeveler, Niehues, Bußmann, Castro, Northoff, A. Schulze-Geisthövel (eingewechselt: Vieira Carreira, Groß, Diepenbrock, V. Kröger)

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