SV Rinkerode verliert Derby bei der SG Sendenhorst

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Nikita Bassauer (links), hier im Duell mit Rinkerodes Jonas Dirker, erzielte das 2:0 und 3:0 für die SG Sendenhorst.

Kreisliga A Münster: SG Sendenhorst – SV Rinkerode: 3:0. Nach dem optimalen Saisonstart mit sechs Punkten aus zwei Spielen haben die Fußballer des SVR die erste Niederlage kassiert – und das ausgerechnet in Sendenhorst. 

Matchwinner der SG, die eine Woche nach der 1:2-Pleite in Albersloh ihr anderes Gesicht zeigte, war Nikita Bassauer. Der Angreifer entschied die Partie vor etwa 160 Zuschauern mit einem Doppelpack.

„Das war ziemlich deutlich. Für uns war es wichtig, dass wir nach dem verlorenen Derby dieses Mal Derbysieger sind“, sagte ein glücklicher Sendenhorster Trainer Uli Leifken direkt nach dem Abpfiff. während seine Jungs auslaufen mussten. Er hatte eine überzeugende Leistung seiner Mannschaft gesehen. „In der zweiten Halbzeit haben wir cleverer gespielt“, meinte Leifken.

Löcke: "Verdienter Sieg"

SVR-Coach Bernd Löcke gratulierte den Gastgebern zu einem „verdienten“ Sieg. „Wir haben das lange Zeit nicht schlecht gemacht. Ich habe uns in der ersten Halbzeit optisch nicht unterlegen gesehen.“ Nur der letzte Pass habe gefehlt. „In der zweiten Hälfte hat man einen Unterschied gesehen“, so Löcke.

Die SG hatte bereits in der 4. Minute die Chance zum 1:0. Nach einem Fehler von Jonas Dirker traf Stefan Nordhoff den Pfosten. Die Führung fiel kurze Zeit später. Nordhoffs Ecke auf den ersten Pfosten drückte Sendenhorsts Kapitän Lukas Noga per Kopf über die Linie (11.).

Rinkerode findet offensiv kaum statt

Der früh für den verletzten Jonas Brune eingewechselte Kirill Bassauer hatte zwei gute Möglichkeiten, um zu erhöhen. In der 41. Minute traf er den Ball nicht richtig, zwei Minuten später war Rinkerodes Keeper Lennart Lüke zur Stelle. Die Gäste fanden offensiv so gut wie gar nicht statt. Nur André Vieira Carreira sorgte mit einem Schuss für einen Hauch von Gefahr (36.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war der SVR kurzzeitig präsenter. Doch dann kam die Zeit von Nikita Bassauer. In der 62. Minute traf er zum 2:0 ins linke untere Eck, in der 70. Minute machte er mit dem 3:0 den Deckel drauf. Beide Tore hatte der junge Tobias Brune vorbereitet. Ansonsten passierte auf dem Westtor-Rasenplatz nicht mehr viel. ▪ mak

SG: Bisplinghoff, T. Brune, Wittenbrink, Labo, Werner, Weikert J. Brune, Schulte, Noga, Nordhoff, N. Bassauer (eingewechselt: K. Bassauer, Roskosch, Haske)

SVR: Lüke, Doan, Fischer, Dirker, Grünhagel, Dogan, Draba, Hoenhorst, Schlichtemeier Vieira Carreira, Wiewer (eingewechselt: Stückmann, Märtens, Stallmeier)

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