Fußball

Acht externe und drei interne Zugänge: Großer Umbruch beim SVR

Sinthusen Chelvanathan lief von 2017 bis 2019 für den SV Drensteinfurt auf. Foto: Kleineidam
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Sinthusen Chelvanathan lief von 2017 bis 2019 für den SV Drensteinfurt auf.

Der Fußball-A-Kreisligist SV Rinkerode hat sich deutlich verjüngt. Insgesamt gibt es acht externe und drei interne Zugänge, fast alle kommen aus dem Nachwuchsbereich.

Rinkerode – Sven Kuschel, der zusammen mit Jörg Raabe-Staljan das neue, gleichberechtigte Trainer-Duo beim Fußball-A-Kreisligisten SV Rinkerode bildet, hat seine Kontakte spielen lassen. Der 37-Jährige bringt von den A-Junioren des TuS Hiltrup gleich fünf Talente mit. Insgesamt gibt es acht externe und drei interne Zugänge. Fast alle rücken aus dem Nachwuchsbereich hoch.

„Die Mannschaft hat sich deutlich verändert“, sagt Teammanager Andreas Watermann. Und nicht nur das. Der Kader hat sich auch deutlich vergrößert. „Das ist auch wichtig. Roland (Jungfermann /Anmerkung der Redaktion) hatte in der letzten Saison die Schwierigkeit, mit einem sehr dünnen Kader arbeiten zu müssen.“ Watermann spricht von einem ähnlich großen Umbruch wie damals unter Trainer Carsten Winkler. „Er hatte auch viele junge Spieler mitgebracht, die lange bei uns geblieben sind.“ Für den sportlichen Leiter ist es „extrem wichtig, dass wir einen Umbruch reinkriegen“.

Auch wenn die Spieler sich bei ihren ehemaligen Klubs bis zum 30. Juni abmelden mussten – der SVR gab seine Neuen erst jetzt bekannt. „Wir wollten erst mal alles klären mit den abgebenden Verein. Deswegen wollten wir uns dazu noch nicht äußern. Das ist jetzt passiert“, sagt Watermann.

Viele vom TuS Hiltrup

Von auswärts verstärken einige Spieler die Rinkeroder. Torwart Marius Schwitte kommt vom A-Liga-Aufsteiger TuS Hiltrup II. Den 28-Jährigen kennt Kuschel gut. Schwitte betreute als Co-Trainer zusammen mit Kuschel die A-Jugend des TuS. Auch bei Wacker Mecklenbeck trainierten beide gemeinsam ein Jugendteam (B-Junioren). Aus der A-Jugend des TuS Hiltrup wechseln die Abwehrspieler Jens Henrotte und Jannik Jakobtorweihe, Mittelfeldmann Alexander Leschniok sowie die beiden Offensivakteure Mehmet Ipek und Denis Hauser zum SVR. „Jakobtorweihe ist ein bekannter Münsteraner Name. Sein Vater und Onkel haben beim TuS Hiltrup in der Ersten gespielt“, so Watermann. .Mittelfeldspieler Jakob Schulze Pals stammt aus der Jugend des SC Preußen Münster. Er ist aber eventuell nur bis zur Winterpause dabei.

Chelvanathan kehrt zurück

Sinthusen Chelvanathan kehrt zu seinem Heimatverein zurück. Der Cousin von Sulaxan Somaskantharajan – seine erste Seniorenstation war von 2017 bis 2019 Bezirksligist SV Drensteinfurt –erhält eine Zweitspielberechtigung. „Er ist in Rinkerode groß geworden“, sagt Watermann.

Stefanos Vasilaras und Alexander Kiel, die seit dem Winter beim SVR spielen und nach der Winterpause in der Liga nur ein Mal zum Einsatz kommen, gelten laut Watermann ebenfalls als Zugänge. Der Teammanager verspricht sich einiges von den beiden: „Stefanos steigt jetzt erst so richtig mit ein, Alexander ist ein Führungsspieler-Typ. Das ist einer, den man, wenn er länger dabei wäre, zum Kapitän machen kann.“

Drei aus der eigenen Jugend

Aus der eigenen A-Jugend rücken drei Spieler hoch: Timo Schmidt und Justus Gißbert, die im Mittelfeld eingesetzt werden können, sowie Defensivakteur Moritz Sander. „Sie haben unter Roland schon ein paar Mal mittrainiert, sind aber nicht zum Einsatz gekommen, weil die Saison abgebrochen wurde“, sagt Watermann.

Ali-Enes Aksu hat den SVR nach nur einem Jahr wieder verlassen. Er ist nach Hamm zurückgezogen und will nicht pendeln. „Das ist sehr schade. Er ist ein netter Kerl, er passte zu uns“, sagt Watermann. Marc Düker, zuletzt Kapitän der ersten Mannschaft, gehört ebenfalls nicht mehr zum Stammkader, sondern steht nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung. „Er war lange verletzt und schon ein paar Mal bei den Alten Herren“, sagt Watermann. 

„Ganz gute Rolle spielen“

Die Saison der Kreisliga A2 Münster soll am 6. September starten. Nur zwölf Mannschaften gehören der Staffel an, folglich hat der SVR lediglich 22 Spiele zu bestreiten. „Wir sind guter Dinge, dass wir in der A-Liga eine ganz gute Rolle spielen können und einen gesicherten Tabellenplatz erreichen“, sagt Andreas Watermann. Favoriten sind für ihn die Warendorfer SU mit ihrem neuen Trainer Jungfermann und Wacker Mecklenbeck, der Tabellenzweite der Vorsaison. Davaria Davensberg werde wohl auch noch hoch gehandelt. „Aber ich weiß nicht, inwieweit sie sich verstärkt haben“, sagt Watermann.

Lüke unterstützt

Lennart Lüke, unter Roland Jungfermann zuletzt Co-Trainer, unterstützt den Abteilungsvorstand und engagiert sich neben Frank Buchterkirche als Torwarttrainer.

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